材质 : Lithograph in colors
图片文件尺寸 : 4859 x 3695 px
Alexej von Jawlensky-Plakat für die große Sommerschau der Galerie Neue Kunst, München, 1913.
阿历克谢·冯·亚夫伦斯基-1913年慕尼黑新昆斯特画廊夏季大型展览海报。
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胡里奥·勒帕克,当代艺术I-
-
(Mendoza, Argentinien 1928 geb., lebt und arbeitet in Paris)
Continuel Mobile Rouge Vert, 1969, rückseitig auf einem Aufkleber signiert, Aluminium, Nylon und Kunststoff, 100 x 100 x 8,5 cm
Wir danken dem Atelier Le Parc für die Bestätigung der Authentizität dieses Werkes.
Der Künstler Julio Le Parc (geb. 1928) experimentierte mit der kinetischen und konzeptuellen Kunst der 1960er Jahre und gehört so zu den Künstlern der Op-Art, oder Optischen Kunst.
Seine Werke aus den 1960er Jahren zielen darauf ab, den Blick des Betrachters durch den Einsatz beweglicher plastischer Elemente, künstlicher Beleuchtung, beweglicher Materialien und Nylonfäden zu beeinflussen und mit ihm zu interagieren.
Seine kontinuierliche Erforschung der visuellen Wirkung von Kunst führte 1960 zur Gründung der GRAV (Groupe de Recherche d’Art Visuel) in Paris.
Er wurde von der Biennale von Venedig anerkannt und erhielt 1966 den ersten Preis. Die Serie der Continuel Mobile, wie das hier vorgestellte Werk in grün und rot, beschreibt der Künstler 1968 wie folgt: „Diese Kästen halfen mir, mich mit den Problemen auseinanderzusetzen, die mich damals beschäftigten: die Vielfalt der Situationen in ein und derselben Erfahrung, die Begriffe der Bewegung, der Instabilität und der Wahrscheinlichkeit, die Berücksichtigung äußerer Zufälligkeiten im Werk, der Wunsch, mich von der Vorstellung eines stabilen, einmaligen und definitiven Werks zu lösen.
Eine solche Erfahrung lässt sich wie folgt beschreiben. Auf einen weißen Hintergrund (60 x 60 cm) wird in einem Abstand von 5 cm eine weitere weiße Fläche gleicher Größe gelegt. Diese zweite Fläche wird gleichmäßig in 5 x 5 cm große Quadrate geschnitten. Diese Quadrate werden, während sie ihre Position beibehalten, an einem sehr dünnen Nylonfaden vor dem Hintergrund aufgehängt, so dass sie alle möglichen Positionen einnehmen und sich jeweils unabhängig voneinander drehen können. So sind ihre Positionen unbestimmt, ihre Bewegung wird je nach Beschaffenheit der Umgebungsluft langsamer oder schneller und die Beleuchtung verändert sich mit dem Winkel des Lichts [...]“.
Diese Erfahrungen werden visuell in eine immer andere und doch immer gleiche Situation übersetzt und von Le Parc mit der Absicht entwickelt, den traditionellen, figurativen Kunstbegriff zu entmystifizieren, der in den Mittelpunkt der Debatte und der Problematik gestellt wird, die versucht, gesellschaftliche Haltungen zu hinterfragen.
„Wir möchten, ohne Anspruch auf konzeptionelle oder theoretische Genauigkeit, einige Aspekte unserer Position und unserer Tätigkeit einfach und klar darlegen. Es sei darauf hingewiesen, dass unsere Arbeit keinen Anspruch auf Absolutheit und Endgültigkeit erhebt. Unser Hauptanliegen ist es, uns in der zeitgenössischen Kunst zu verorten, wobei wir uns bewusst sind, dass plastische Kunst eine soziale Konnotation behalten muss [...].
Das Konzept des Kunstwerkes beginnt bei uns zu verschwinden. Wir versuchen einfach, mit klaren und objektiven Mitteln die tatsächliche menschliche Erfahrung zu visualisieren [...].
Was die praktische Umsetzung betrifft, so wird eine immaterielle Ebene betont, die zwischen dem Werk (oder der Erfahrung) und dem menschlichen Auge existiert. Jedes Kunstwerk ist vor allem eine visuelle Präsenz. Wir erkennen den visuellen Dialog zwischen Wesen und Objekt. Der Platz, den wir der Existenz der plastischen Tatsache einräumen, liegt weder in der vorgefassten emotionalen Vermutung des Seins, noch in der technischen Realisierung des Werks selbst, sondern in der Konjugation von Sein und Objekt auf einer äquidistanten visuellen Ebene“.
Julio Le Parc, Elimina la parola „Arte”, 1960
Arnulf Rainer,当代艺术I-
Arnulf Rainer * - Zeitgenössische Kunst I-
(born in Baden near Vienna in 1929)
Heavenly Love (“Jupiter und Io” copy after Correggio from the 19th century), 2002, overpainting, oil, oil crayon on canvas (oval), 52 x 44.5 cm, framed
Exhibited and published:
Arte. Genio. Follia Il giorno e la notte dell ‘artista, Siena, Complesso Museale Santa Maria della Scala, Edizione Gabriele Mazzotta, 2009, p. 487 (full-page colour ill.)
Amor Psyche Action-Vienna. The Feminine in Viennese Actionism, DOX Centre for Contemporary Art, Prague 2012, Verlag für moderne Kunst Nürnberg, p. 211 (full-page colour ill.)
Provenance:
Private Collection, Austria
Gunter Damisch,当代艺术I-
Gunter Damisch * - Zeitgenössische Kunst I-
(Steyr/Upper Austria 1958–2016 Vienna)
“Gelbfeldweltversammlung”, signed, dated (illegible) G. Damisch 94 (?) on the reverse as well as titled “Gelbfeldweltversammlung”, oil on canvas, 110 x 110 cm, on stretcher
Exhibited and full-page colour ill. in catalogue:
Gunter Damisch. Malerei, Galerie Hilger, 1995, plate 4
Provenance:
Private Collection, Vienna
Für mich ist die Kunst eine Kraft zum Leben und eine Lebensform, sich selbst zu finden.
Gunter Damisch – im Gespräch mit Friedhelm Mennekes
aus dem angeführten Katalog
For me, art is a life force and a way of life through which to find oneself.
Gunter Damisch, in conversation with Friedhelm Mennekes from the aforementioned catalogue
雷纳托·古图索-现代-
Renato Guttuso * - Moderne-
(Bagheria/Palermo 1912–1987 Rom)
Girasole nero, 1971, signiert; rückseitig signiert, datiert, Öl auf Leinwand, 58 x 70 cm, gerahmt
Provenienz:
Toninelli Arte Moderna, Mailand-Rom (rückseitig Stempel)
Sammlung Giorgio Soavi, Mailand
Privatsammlung, Turin
Europäische Privatsammlung
Ausgestellt:
XIII Biennale d’Arte Figurativa Città di Imola, Imola, 30. September – 30. Oktober 1972 (Rückseite Klebezettel)
Mailand, Guttuso 1972: Le visite e altri dipinti, Toninelli Arte Moderna, Mai – Juni 1972, Ausst.-Kat. mit Abb.
San Vincent, Guttuso, Grand Hotel Billia, 6. – 29. Juli 1973, Ausst.-Kat. Nr. 18 mit Abb.
Turin, Guttuso, Galleria La Colomba, Mai 1977, Ausst.-Kat. mit Abb.
Literatur:
„Il tratto in Arte“, Nr. 4 Juni 1971 mit Abb.
L. Lang, Renato Guttuso, Welt der Kunst, Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1975, Nr. 23 mit Abb.
E. Crispolti (Hrsg.), Catalogo ragionato generale dei dipinti di Renato Guttuso, Bd. III, Mondadori associati, Mailand 1985, S. 150, Nr. 71/29 mit Abb.
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胡里奥·勒帕克,当代艺术I-
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(Mendoza, Argentinien 1928 geb., lebt und arbeitet in Paris)
Continuel Mobile Rouge Vert, 1969, rückseitig auf einem Aufkleber signiert, Aluminium, Nylon und Kunststoff, 100 x 100 x 8,5 cm
Wir danken dem Atelier Le Parc für die Bestätigung der Authentizität dieses Werkes.
Der Künstler Julio Le Parc (geb. 1928) experimentierte mit der kinetischen und konzeptuellen Kunst der 1960er Jahre und gehört so zu den Künstlern der Op-Art, oder Optischen Kunst.
Seine Werke aus den 1960er Jahren zielen darauf ab, den Blick des Betrachters durch den Einsatz beweglicher plastischer Elemente, künstlicher Beleuchtung, beweglicher Materialien und Nylonfäden zu beeinflussen und mit ihm zu interagieren.
Seine kontinuierliche Erforschung der visuellen Wirkung von Kunst führte 1960 zur Gründung der GRAV (Groupe de Recherche d’Art Visuel) in Paris.
Er wurde von der Biennale von Venedig anerkannt und erhielt 1966 den ersten Preis. Die Serie der Continuel Mobile, wie das hier vorgestellte Werk in grün und rot, beschreibt der Künstler 1968 wie folgt: „Diese Kästen halfen mir, mich mit den Problemen auseinanderzusetzen, die mich damals beschäftigten: die Vielfalt der Situationen in ein und derselben Erfahrung, die Begriffe der Bewegung, der Instabilität und der Wahrscheinlichkeit, die Berücksichtigung äußerer Zufälligkeiten im Werk, der Wunsch, mich von der Vorstellung eines stabilen, einmaligen und definitiven Werks zu lösen.
Eine solche Erfahrung lässt sich wie folgt beschreiben. Auf einen weißen Hintergrund (60 x 60 cm) wird in einem Abstand von 5 cm eine weitere weiße Fläche gleicher Größe gelegt. Diese zweite Fläche wird gleichmäßig in 5 x 5 cm große Quadrate geschnitten. Diese Quadrate werden, während sie ihre Position beibehalten, an einem sehr dünnen Nylonfaden vor dem Hintergrund aufgehängt, so dass sie alle möglichen Positionen einnehmen und sich jeweils unabhängig voneinander drehen können. So sind ihre Positionen unbestimmt, ihre Bewegung wird je nach Beschaffenheit der Umgebungsluft langsamer oder schneller und die Beleuchtung verändert sich mit dem Winkel des Lichts [...]“.
Diese Erfahrungen werden visuell in eine immer andere und doch immer gleiche Situation übersetzt und von Le Parc mit der Absicht entwickelt, den traditionellen, figurativen Kunstbegriff zu entmystifizieren, der in den Mittelpunkt der Debatte und der Problematik gestellt wird, die versucht, gesellschaftliche Haltungen zu hinterfragen.
„Wir möchten, ohne Anspruch auf konzeptionelle oder theoretische Genauigkeit, einige Aspekte unserer Position und unserer Tätigkeit einfach und klar darlegen. Es sei darauf hingewiesen, dass unsere Arbeit keinen Anspruch auf Absolutheit und Endgültigkeit erhebt. Unser Hauptanliegen ist es, uns in der zeitgenössischen Kunst zu verorten, wobei wir uns bewusst sind, dass plastische Kunst eine soziale Konnotation behalten muss [...].
Das Konzept des Kunstwerkes beginnt bei uns zu verschwinden. Wir versuchen einfach, mit klaren und objektiven Mitteln die tatsächliche menschliche Erfahrung zu visualisieren [...].
Was die praktische Umsetzung betrifft, so wird eine immaterielle Ebene betont, die zwischen dem Werk (oder der Erfahrung) und dem menschlichen Auge existiert. Jedes Kunstwerk ist vor allem eine visuelle Präsenz. Wir erkennen den visuellen Dialog zwischen Wesen und Objekt. Der Platz, den wir der Existenz der plastischen Tatsache einräumen, liegt weder in der vorgefassten emotionalen Vermutung des Seins, noch in der technischen Realisierung des Werks selbst, sondern in der Konjugation von Sein und Objekt auf einer äquidistanten visuellen Ebene“.
Julio Le Parc, Elimina la parola „Arte”, 1960
Arnulf Rainer,当代艺术I-
Arnulf Rainer * - Zeitgenössische Kunst I-
(born in Baden near Vienna in 1929)
Heavenly Love (“Jupiter und Io” copy after Correggio from the 19th century), 2002, overpainting, oil, oil crayon on canvas (oval), 52 x 44.5 cm, framed
Exhibited and published:
Arte. Genio. Follia Il giorno e la notte dell ‘artista, Siena, Complesso Museale Santa Maria della Scala, Edizione Gabriele Mazzotta, 2009, p. 487 (full-page colour ill.)
Amor Psyche Action-Vienna. The Feminine in Viennese Actionism, DOX Centre for Contemporary Art, Prague 2012, Verlag für moderne Kunst Nürnberg, p. 211 (full-page colour ill.)
Provenance:
Private Collection, Austria
Gunter Damisch,当代艺术I-
Gunter Damisch * - Zeitgenössische Kunst I-
(Steyr/Upper Austria 1958–2016 Vienna)
“Gelbfeldweltversammlung”, signed, dated (illegible) G. Damisch 94 (?) on the reverse as well as titled “Gelbfeldweltversammlung”, oil on canvas, 110 x 110 cm, on stretcher
Exhibited and full-page colour ill. in catalogue:
Gunter Damisch. Malerei, Galerie Hilger, 1995, plate 4
Provenance:
Private Collection, Vienna
Für mich ist die Kunst eine Kraft zum Leben und eine Lebensform, sich selbst zu finden.
Gunter Damisch – im Gespräch mit Friedhelm Mennekes
aus dem angeführten Katalog
For me, art is a life force and a way of life through which to find oneself.
Gunter Damisch, in conversation with Friedhelm Mennekes from the aforementioned catalogue
雷纳托·古图索-现代-
Renato Guttuso * - Moderne-
(Bagheria/Palermo 1912–1987 Rom)
Girasole nero, 1971, signiert; rückseitig signiert, datiert, Öl auf Leinwand, 58 x 70 cm, gerahmt
Provenienz:
Toninelli Arte Moderna, Mailand-Rom (rückseitig Stempel)
Sammlung Giorgio Soavi, Mailand
Privatsammlung, Turin
Europäische Privatsammlung
Ausgestellt:
XIII Biennale d’Arte Figurativa Città di Imola, Imola, 30. September – 30. Oktober 1972 (Rückseite Klebezettel)
Mailand, Guttuso 1972: Le visite e altri dipinti, Toninelli Arte Moderna, Mai – Juni 1972, Ausst.-Kat. mit Abb.
San Vincent, Guttuso, Grand Hotel Billia, 6. – 29. Juli 1973, Ausst.-Kat. Nr. 18 mit Abb.
Turin, Guttuso, Galleria La Colomba, Mai 1977, Ausst.-Kat. mit Abb.
Literatur:
„Il tratto in Arte“, Nr. 4 Juni 1971 mit Abb.
L. Lang, Renato Guttuso, Welt der Kunst, Henschelverlag Kunst und Gesellschaft, Berlin 1975, Nr. 23 mit Abb.
E. Crispolti (Hrsg.), Catalogo ragionato generale dei dipinti di Renato Guttuso, Bd. III, Mondadori associati, Mailand 1985, S. 150, Nr. 71/29 mit Abb.