81. 无 题 全球新的地理和水文表。阿姆斯特丹:[c.1635]。 高清作品[36%]

Nova totius terrarum orbis geographica ac hydrographica tabula. Amsterdam: [c.1635].

图片文件尺寸 : 4764 x 5156px

:Nova totius terrarum orbis geographica ac hydrographica tabula. Amsterdam: [c.1635].
Hand-colored double-page map, 410 x 550 mm, Dutch text on verso, 3 decorative cartouches, one flanked by maidenheads, one representing the new world with native dress, the other possibly representing Europa, bordered by 22 vignettes (4 Elements; 4 Seasons; Sun, Moon and 5 known planets; 7 \"Wonders of the World\"), 2 inset views of the world from the Polar regions, compass roses, several ships and sea creatures. Framed. Reinforcement to verso of centerfold, but a clean, attractive example.

\"Celebrated as the supreme examples of the map maker\'s art\" (Shirley Mapping of the World 255). 4th state as often found.

无 题 全球新的地理和水文表。阿姆斯特丹:[c.1635]。

82. Wifredo Lam。 高清作品[24%]

DO-Wifredo Lam  - Moderne
图片文件像素:4755 x 3973 px

Wifredo Lam。-

Wifredo Lam * - Moderne-

(Kuba 1902–1982 Paris)
Ohne Titel, 1973, signiert, rückseitig signiert, Öl auf Leinwand, 25,3 x 34,3 cm, gerahmt

Das Werk ist im Wifredo-Lam-Archiv unter der Nr 73.32 registriert.

Provenienz:
Galerie Daniel Lelong, Paris
Galleria d’Arte Maggiore, Bologna
Europäische Privatsammlung
Dort vom heutigen Besitzer erworben

Literatur:
L. L. Lam, E. Lam, Wifredo Lam. Catalogue Raisonné of the Painted Work, Bd. II 1961–1982, Acatos 2002, S. 397, Nr. 73.32 mit Abb.

Ab den 1950er Jahren führte Lam ein zunehmend kosmopolitisches Leben: Paris, New York, Caracas, Zürich und Albissola in Italien gehörten zu den Orten, an denen er lebte. (....) Sein Kosmopolitismus, der ab den 1940er Jahren von internationalen Einzelausstellungen in der Karibik, Lateinamerika, den USA und Europa begleitet wurde, machte Kuba fast zu einem Nebenschauplatz seiner Biografie. Doch Lam verlor nie den Kontakt zu seiner Insel, schon gar nicht nach der kubanischen Revolution von 1959, die für viele Künstler und Intellektuelle die Hoffnung auf ein neues Kräfteverhältnis nährte, das schließlich zu mehr Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit nicht nur in Kuba, sondern auf dem gesamten lateinamerikanischen Kontinent führen würde. Aufgrund dieser Hoffnungen blieb Lam der kubanischen Revolution sein Leben lang treu. (...)

Lams kollaborative Projekte ab den 1960er Jahren zeigen auch sein fortwährendes Engagement für die transkulturellen Erinnerungen an das, was er einmal das „Drama seines Landes“ nannte: den transatlantischen Sklavenhandel. Lam wendet sich jedoch der Hybridität als Mittel des Widerstands zu. Die Transversalität seiner synkretistischen Kunst kann somit als Rebellion gegen eine Weltanschauung verstanden werden, mit der die europäischen Kolonialmächte den nicht-westlichen Kulturen eine monolithische christliche Weltsicht aufzwangen. Die Methode des Surrealismus, die Macht des Unbewussten und der Träume zu befreien, untermauert Lams globale Botschaft an die unterdrückten Völker, die Freiheit ihres Geistes zurückzuerobern und alle Akteure der (post-)kolonialen Ausbeutung so weit wie möglich zu stören.

Bildcredit:
Wifredo Lam, ca. 1948, © Michel Sima / Bridgeman Images, Bildrecht, Wien, 2022

83. 恩斯特·路德维希·基什内尔-现代 高清作品[24%]

DO-Ernst Ludwig Kirchner - Moderne
图片文件像素:5189 x 4294 px

恩斯特·路德维希·基什内尔-现代-

Ernst Ludwig Kirchner - Moderne-

(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch bei Davos)
Marokkaner, ca. 1909, Buntstift, Kohle auf Papier, rückseitig E. L. Kirchner Nachlassstempel, nummeriert FS Dr/Bi 13, 33 x 45 cm, gerahmt

Provenienz:
Nachlass des Künstlers
Frankfurter Kunstkabinett, Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt am Main
New Art Center, Weintraub Gallery, New York
Privatsammlung, Rhode Island
Max Vater (1992)
Kunsthandel Wolfgang Werner, Bremen/Berlin (um 1992)
Privatsammlung, Deutschland

Ausgestellt/Literatur:
Frankfurt am Main, Frankfurter Kunstkabinett, Hanna Bekker vom Rath, 1954, Kat.-Nr. 54
Bremen/Berlin, Kunsthandel Wolfgang Werner, Expressionisten. Aquarelle und Graphiken, Kat.-Nr. 3 mit Farbabbildung

Ernst Ludwig Kirchners umfangreiches Oeuvre beeindruckt durch seine starken Farben und energischen Konturen. Die mit farbiger Kreide und Kohle angefertigte Zeichnung stellt skizzenhaft vier Personen dar. Die Umrisse der Figuren sind nur mit wenigen markanten Liniensegmenten wiedergegeben, die buntfarbige Kleidung ist mit summarischer Schraffur angedeutet.
Zur Entstehungszeit des Blattes 1909 gab es in Dresden einige „Völkerschauen“, die Kirchner sowie weitere Brücke-Künstler häufig besuchten. Bei diesen Schauen wurden Menschen als lebende Ausstellungsobjekte vorgeführt, fremdländische Tänze und Riten ihrer jeweiligen Heimat als Spektakel arrangiert. Den Brücke-Künstlern dienten die Artisten als Projektionsfläche für das Idealbild des ursprünglichen und naturverbundenen Menschen. Während Kirchners Zeitgenossen ihre Faszination des Exotischen mit Reisen in ferne Länder nachspürten, rezipierte Kirchner die außereuropäischen Kulturen lediglich bei Besuchen im Völkerkundemuseum oder den erwähnten Völkerschauen in Dresden. Da Kirchner Europa nie verließ, war seine Vorstellung von den Bildern geprägt, die ihm bei ebensolchen Vorführungen, aber auch in Museen und in der Literatur begegneten. Kirchner, der nicht einen Tag ohne sein Skizzenbuch unterwegs war, besaß das Talent mit nur wenigen präzisen Strichen ganze Szenerien einzufangen. Er hielt alles fest, was sein künstlerisches Auge reizte.
im Februar 1909 besuchte Kirchner nachweislich eine Vorstellung des Dresdener Zirkus Sarrasani. Er beobachtete die marokkanischen Akrobaten und hielt ihren Auftritt im Skizzenbuch Skb 7 fest. Die vor Ort gemachten Skizzen verarbeitete Kirchner später in zahlreichen Gemälden, Aquarellen und Druckgrafiken.

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81. 无 题 全球新的地理和水文表。阿姆斯特丹:[c.1635]。 高清作品[36%]

Nova totius terrarum orbis geographica ac hydrographica tabula. Amsterdam: [c.1635].

图片文件尺寸 : 4764 x 5156px

:Nova totius terrarum orbis geographica ac hydrographica tabula. Amsterdam: [c.1635].
Hand-colored double-page map, 410 x 550 mm, Dutch text on verso, 3 decorative cartouches, one flanked by maidenheads, one representing the new world with native dress, the other possibly representing Europa, bordered by 22 vignettes (4 Elements; 4 Seasons; Sun, Moon and 5 known planets; 7 \"Wonders of the World\"), 2 inset views of the world from the Polar regions, compass roses, several ships and sea creatures. Framed. Reinforcement to verso of centerfold, but a clean, attractive example.

\"Celebrated as the supreme examples of the map maker\'s art\" (Shirley Mapping of the World 255). 4th state as often found.

无 题 全球新的地理和水文表。阿姆斯特丹:[c.1635]。

82. Wifredo Lam。 高清作品[24%]

DO-Wifredo Lam  - Moderne
图片文件像素:4755 x 3973 px

Wifredo Lam。-

Wifredo Lam * - Moderne-

(Kuba 1902–1982 Paris)
Ohne Titel, 1973, signiert, rückseitig signiert, Öl auf Leinwand, 25,3 x 34,3 cm, gerahmt

Das Werk ist im Wifredo-Lam-Archiv unter der Nr 73.32 registriert.

Provenienz:
Galerie Daniel Lelong, Paris
Galleria d’Arte Maggiore, Bologna
Europäische Privatsammlung
Dort vom heutigen Besitzer erworben

Literatur:
L. L. Lam, E. Lam, Wifredo Lam. Catalogue Raisonné of the Painted Work, Bd. II 1961–1982, Acatos 2002, S. 397, Nr. 73.32 mit Abb.

Ab den 1950er Jahren führte Lam ein zunehmend kosmopolitisches Leben: Paris, New York, Caracas, Zürich und Albissola in Italien gehörten zu den Orten, an denen er lebte. (....) Sein Kosmopolitismus, der ab den 1940er Jahren von internationalen Einzelausstellungen in der Karibik, Lateinamerika, den USA und Europa begleitet wurde, machte Kuba fast zu einem Nebenschauplatz seiner Biografie. Doch Lam verlor nie den Kontakt zu seiner Insel, schon gar nicht nach der kubanischen Revolution von 1959, die für viele Künstler und Intellektuelle die Hoffnung auf ein neues Kräfteverhältnis nährte, das schließlich zu mehr Gleichheit und sozialer Gerechtigkeit nicht nur in Kuba, sondern auf dem gesamten lateinamerikanischen Kontinent führen würde. Aufgrund dieser Hoffnungen blieb Lam der kubanischen Revolution sein Leben lang treu. (...)

Lams kollaborative Projekte ab den 1960er Jahren zeigen auch sein fortwährendes Engagement für die transkulturellen Erinnerungen an das, was er einmal das „Drama seines Landes“ nannte: den transatlantischen Sklavenhandel. Lam wendet sich jedoch der Hybridität als Mittel des Widerstands zu. Die Transversalität seiner synkretistischen Kunst kann somit als Rebellion gegen eine Weltanschauung verstanden werden, mit der die europäischen Kolonialmächte den nicht-westlichen Kulturen eine monolithische christliche Weltsicht aufzwangen. Die Methode des Surrealismus, die Macht des Unbewussten und der Träume zu befreien, untermauert Lams globale Botschaft an die unterdrückten Völker, die Freiheit ihres Geistes zurückzuerobern und alle Akteure der (post-)kolonialen Ausbeutung so weit wie möglich zu stören.

Bildcredit:
Wifredo Lam, ca. 1948, © Michel Sima / Bridgeman Images, Bildrecht, Wien, 2022

83. 恩斯特·路德维希·基什内尔-现代 高清作品[24%]

DO-Ernst Ludwig Kirchner - Moderne
图片文件像素:5189 x 4294 px

恩斯特·路德维希·基什内尔-现代-

Ernst Ludwig Kirchner - Moderne-

(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch bei Davos)
Marokkaner, ca. 1909, Buntstift, Kohle auf Papier, rückseitig E. L. Kirchner Nachlassstempel, nummeriert FS Dr/Bi 13, 33 x 45 cm, gerahmt

Provenienz:
Nachlass des Künstlers
Frankfurter Kunstkabinett, Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt am Main
New Art Center, Weintraub Gallery, New York
Privatsammlung, Rhode Island
Max Vater (1992)
Kunsthandel Wolfgang Werner, Bremen/Berlin (um 1992)
Privatsammlung, Deutschland

Ausgestellt/Literatur:
Frankfurt am Main, Frankfurter Kunstkabinett, Hanna Bekker vom Rath, 1954, Kat.-Nr. 54
Bremen/Berlin, Kunsthandel Wolfgang Werner, Expressionisten. Aquarelle und Graphiken, Kat.-Nr. 3 mit Farbabbildung

Ernst Ludwig Kirchners umfangreiches Oeuvre beeindruckt durch seine starken Farben und energischen Konturen. Die mit farbiger Kreide und Kohle angefertigte Zeichnung stellt skizzenhaft vier Personen dar. Die Umrisse der Figuren sind nur mit wenigen markanten Liniensegmenten wiedergegeben, die buntfarbige Kleidung ist mit summarischer Schraffur angedeutet.
Zur Entstehungszeit des Blattes 1909 gab es in Dresden einige „Völkerschauen“, die Kirchner sowie weitere Brücke-Künstler häufig besuchten. Bei diesen Schauen wurden Menschen als lebende Ausstellungsobjekte vorgeführt, fremdländische Tänze und Riten ihrer jeweiligen Heimat als Spektakel arrangiert. Den Brücke-Künstlern dienten die Artisten als Projektionsfläche für das Idealbild des ursprünglichen und naturverbundenen Menschen. Während Kirchners Zeitgenossen ihre Faszination des Exotischen mit Reisen in ferne Länder nachspürten, rezipierte Kirchner die außereuropäischen Kulturen lediglich bei Besuchen im Völkerkundemuseum oder den erwähnten Völkerschauen in Dresden. Da Kirchner Europa nie verließ, war seine Vorstellung von den Bildern geprägt, die ihm bei ebensolchen Vorführungen, aber auch in Museen und in der Literatur begegneten. Kirchner, der nicht einen Tag ohne sein Skizzenbuch unterwegs war, besaß das Talent mit nur wenigen präzisen Strichen ganze Szenerien einzufangen. Er hielt alles fest, was sein künstlerisches Auge reizte.
im Februar 1909 besuchte Kirchner nachweislich eine Vorstellung des Dresdener Zirkus Sarrasani. Er beobachtete die marokkanischen Akrobaten und hielt ihren Auftritt im Skizzenbuch Skb 7 fest. Die vor Ort gemachten Skizzen verarbeitete Kirchner später in zahlreichen Gemälden, Aquarellen und Druckgrafiken.