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恩斯特·路德维希·基什内尔(Ernst Ludwig Kirchner)的《雕刻椅子前的Fränzi》-Ernst Ludwig Kirchner
Fränzi vor geschnitztem Stuhl (Fränzi in front of a carved chair)--Ernst Ludwig Kirchner (德国, 1880-1938)
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恩斯特·路德维希·基什内尔-现代-
Ernst Ludwig Kirchner - Moderne-
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch bei Davos)
Drei Kokotten bei Nacht, 1914, signiert E L Kirchner, Radierung auf Papier, 25 x 17,3 cm (Darstellungsgröße), 38,8 x 36,5 cm (Blattgröße), gerahmt
Provenienz:
Dr. Andreas Sturies - Moderne Kunst Auktionen, Düsseldorf, 15. Mai 2004, Los 104
Privatsammlung Thomas Olbricht, Essen
Van Ham, Köln, 26. September 2020, Los 306 – dort vom jetzigen Besitzer erworben
Ausgestellt:
Krems, Kunsthalle Krems, Lebenslust Totentanz. Sammlung Olbricht, 18. Juni - 07. November 2010
Berlin, Aurel Scheibler Galerie, Ernst Ludwig Kirchner: Berliner Straßenszenen, 19. November - 23. November 2013
Literatur:
Günther Gercken: Ernst Ludwig Kirchner - Kritisches Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bd. III, 1912–1916, Nr. 543–847, Bern 2015, Nr. 660. II, mit Abb.
Annemarie und Wolf Dieter Dube: Ernst Ludwig Kirchner - Das graphische Werk, Bd. I - Katalog, München 1991, Nr. 181. II
Wolfgang Schoppmann und Hans-Peter Wipplinger (Hrsg.): Lebenslust Totentanz. Sammlung Collection, Krems 2010, S. 184
Magdalena M. Moeller: Ernst Ludwig Kirchner - Die Straßenszenen 1913–1915, München 1993, Nr. 87 mit Abb.
Gerd Presler: Ernst Ludwig Kirchner - Die Skizzenbücher. Ekstase des ersten Sehens, Karlsruhe/Davos 1996, Skb 37–55, Abb. auf S. 231
Die hier angebotene Radierung gehört zu Ernst Ludwig Kirchners Werkgruppe der sog. Straßenszenen. Die Arbeiten dieser Werkgruppe sind zwischen 1913 und 1915 in Berlin entstanden und thematisieren das Leben in der sich zur Metropole entwickelnden Großstadt. Ein besonderes Augenmerk legte Kirchner auf das pulsierende Straßen- und Nachtleben. Der Werktitel „Drei Kokotten bei Nacht“ verrät uns den Bildinhalt der 1914 entstandenen Radierung. Als Kokotten wurden im 19. Jahrhundert leichte Mädchen oder elegante Halbwelt-Damen bezeichnet. Zur besagten Werkgruppe gehören mehrere Gemälde, zahlreiche Skizzenbuchblätter, Zeichnungen sowie Druckgrafiken.
恩斯特·路德维希·基什内尔-现代-
Ernst Ludwig Kirchner - Moderne-
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch bei Davos)
Marokkaner, ca. 1909, Buntstift, Kohle auf Papier, rückseitig E. L. Kirchner Nachlassstempel, nummeriert FS Dr/Bi 13, 33 x 45 cm, gerahmt
Provenienz:
Nachlass des Künstlers
Frankfurter Kunstkabinett, Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt am Main
New Art Center, Weintraub Gallery, New York
Privatsammlung, Rhode Island
Max Vater (1992)
Kunsthandel Wolfgang Werner, Bremen/Berlin (um 1992)
Privatsammlung, Deutschland
Ausgestellt/Literatur:
Frankfurt am Main, Frankfurter Kunstkabinett, Hanna Bekker vom Rath, 1954, Kat.-Nr. 54
Bremen/Berlin, Kunsthandel Wolfgang Werner, Expressionisten. Aquarelle und Graphiken, Kat.-Nr. 3 mit Farbabbildung
Ernst Ludwig Kirchners umfangreiches Oeuvre beeindruckt durch seine starken Farben und energischen Konturen. Die mit farbiger Kreide und Kohle angefertigte Zeichnung stellt skizzenhaft vier Personen dar. Die Umrisse der Figuren sind nur mit wenigen markanten Liniensegmenten wiedergegeben, die buntfarbige Kleidung ist mit summarischer Schraffur angedeutet.
Zur Entstehungszeit des Blattes 1909 gab es in Dresden einige „Völkerschauen“, die Kirchner sowie weitere Brücke-Künstler häufig besuchten. Bei diesen Schauen wurden Menschen als lebende Ausstellungsobjekte vorgeführt, fremdländische Tänze und Riten ihrer jeweiligen Heimat als Spektakel arrangiert. Den Brücke-Künstlern dienten die Artisten als Projektionsfläche für das Idealbild des ursprünglichen und naturverbundenen Menschen. Während Kirchners Zeitgenossen ihre Faszination des Exotischen mit Reisen in ferne Länder nachspürten, rezipierte Kirchner die außereuropäischen Kulturen lediglich bei Besuchen im Völkerkundemuseum oder den erwähnten Völkerschauen in Dresden. Da Kirchner Europa nie verließ, war seine Vorstellung von den Bildern geprägt, die ihm bei ebensolchen Vorführungen, aber auch in Museen und in der Literatur begegneten. Kirchner, der nicht einen Tag ohne sein Skizzenbuch unterwegs war, besaß das Talent mit nur wenigen präzisen Strichen ganze Szenerien einzufangen. Er hielt alles fest, was sein künstlerisches Auge reizte.
im Februar 1909 besuchte Kirchner nachweislich eine Vorstellung des Dresdener Zirkus Sarrasani. Er beobachtete die marokkanischen Akrobaten und hielt ihren Auftritt im Skizzenbuch Skb 7 fest. Die vor Ort gemachten Skizzen verarbeitete Kirchner später in zahlreichen Gemälden, Aquarellen und Druckgrafiken.
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恩斯特·路德维希·基什内尔-现代-
Ernst Ludwig Kirchner - Moderne-
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch bei Davos)
Drei Kokotten bei Nacht, 1914, signiert E L Kirchner, Radierung auf Papier, 25 x 17,3 cm (Darstellungsgröße), 38,8 x 36,5 cm (Blattgröße), gerahmt
Provenienz:
Dr. Andreas Sturies - Moderne Kunst Auktionen, Düsseldorf, 15. Mai 2004, Los 104
Privatsammlung Thomas Olbricht, Essen
Van Ham, Köln, 26. September 2020, Los 306 – dort vom jetzigen Besitzer erworben
Ausgestellt:
Krems, Kunsthalle Krems, Lebenslust Totentanz. Sammlung Olbricht, 18. Juni - 07. November 2010
Berlin, Aurel Scheibler Galerie, Ernst Ludwig Kirchner: Berliner Straßenszenen, 19. November - 23. November 2013
Literatur:
Günther Gercken: Ernst Ludwig Kirchner - Kritisches Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bd. III, 1912–1916, Nr. 543–847, Bern 2015, Nr. 660. II, mit Abb.
Annemarie und Wolf Dieter Dube: Ernst Ludwig Kirchner - Das graphische Werk, Bd. I - Katalog, München 1991, Nr. 181. II
Wolfgang Schoppmann und Hans-Peter Wipplinger (Hrsg.): Lebenslust Totentanz. Sammlung Collection, Krems 2010, S. 184
Magdalena M. Moeller: Ernst Ludwig Kirchner - Die Straßenszenen 1913–1915, München 1993, Nr. 87 mit Abb.
Gerd Presler: Ernst Ludwig Kirchner - Die Skizzenbücher. Ekstase des ersten Sehens, Karlsruhe/Davos 1996, Skb 37–55, Abb. auf S. 231
Die hier angebotene Radierung gehört zu Ernst Ludwig Kirchners Werkgruppe der sog. Straßenszenen. Die Arbeiten dieser Werkgruppe sind zwischen 1913 und 1915 in Berlin entstanden und thematisieren das Leben in der sich zur Metropole entwickelnden Großstadt. Ein besonderes Augenmerk legte Kirchner auf das pulsierende Straßen- und Nachtleben. Der Werktitel „Drei Kokotten bei Nacht“ verrät uns den Bildinhalt der 1914 entstandenen Radierung. Als Kokotten wurden im 19. Jahrhundert leichte Mädchen oder elegante Halbwelt-Damen bezeichnet. Zur besagten Werkgruppe gehören mehrere Gemälde, zahlreiche Skizzenbuchblätter, Zeichnungen sowie Druckgrafiken.
恩斯特·路德维希·基什内尔-现代-
Ernst Ludwig Kirchner - Moderne-
(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch bei Davos)
Marokkaner, ca. 1909, Buntstift, Kohle auf Papier, rückseitig E. L. Kirchner Nachlassstempel, nummeriert FS Dr/Bi 13, 33 x 45 cm, gerahmt
Provenienz:
Nachlass des Künstlers
Frankfurter Kunstkabinett, Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt am Main
New Art Center, Weintraub Gallery, New York
Privatsammlung, Rhode Island
Max Vater (1992)
Kunsthandel Wolfgang Werner, Bremen/Berlin (um 1992)
Privatsammlung, Deutschland
Ausgestellt/Literatur:
Frankfurt am Main, Frankfurter Kunstkabinett, Hanna Bekker vom Rath, 1954, Kat.-Nr. 54
Bremen/Berlin, Kunsthandel Wolfgang Werner, Expressionisten. Aquarelle und Graphiken, Kat.-Nr. 3 mit Farbabbildung
Ernst Ludwig Kirchners umfangreiches Oeuvre beeindruckt durch seine starken Farben und energischen Konturen. Die mit farbiger Kreide und Kohle angefertigte Zeichnung stellt skizzenhaft vier Personen dar. Die Umrisse der Figuren sind nur mit wenigen markanten Liniensegmenten wiedergegeben, die buntfarbige Kleidung ist mit summarischer Schraffur angedeutet.
Zur Entstehungszeit des Blattes 1909 gab es in Dresden einige „Völkerschauen“, die Kirchner sowie weitere Brücke-Künstler häufig besuchten. Bei diesen Schauen wurden Menschen als lebende Ausstellungsobjekte vorgeführt, fremdländische Tänze und Riten ihrer jeweiligen Heimat als Spektakel arrangiert. Den Brücke-Künstlern dienten die Artisten als Projektionsfläche für das Idealbild des ursprünglichen und naturverbundenen Menschen. Während Kirchners Zeitgenossen ihre Faszination des Exotischen mit Reisen in ferne Länder nachspürten, rezipierte Kirchner die außereuropäischen Kulturen lediglich bei Besuchen im Völkerkundemuseum oder den erwähnten Völkerschauen in Dresden. Da Kirchner Europa nie verließ, war seine Vorstellung von den Bildern geprägt, die ihm bei ebensolchen Vorführungen, aber auch in Museen und in der Literatur begegneten. Kirchner, der nicht einen Tag ohne sein Skizzenbuch unterwegs war, besaß das Talent mit nur wenigen präzisen Strichen ganze Szenerien einzufangen. Er hielt alles fest, was sein künstlerisches Auge reizte.
im Februar 1909 besuchte Kirchner nachweislich eine Vorstellung des Dresdener Zirkus Sarrasani. Er beobachtete die marokkanischen Akrobaten und hielt ihren Auftritt im Skizzenbuch Skb 7 fest. Die vor Ort gemachten Skizzen verarbeitete Kirchner später in zahlreichen Gemälden, Aquarellen und Druckgrafiken.