391. 路易斯·卡洛吉斯(Louis Carrogis gen.Carmontelle)归因于/归因于,1900年以前的绘画大师和版画、水彩、微缩画` by Louis Carrogis gen. Carmontelle zugeschrieben/attributed, 高清作品[36%]

DO-Louis Carrogis gen. Carmontelle zugeschrieben/attributed, - Meisterzeichnungen und Druckgraphik bis 1900, Aquarelle, Miniaturen
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路易斯·卡洛吉斯(Louis Carrogis gen.Carmontelle)归因于/归因于,1900年以前的绘画大师和版画、水彩、微缩画-

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zugeschrieben/attributed (1717-1806) Zwei Porträts: Bildnis eines jungen Mannes und einer jungen Frau im Profil nach links (W. A. Mozart und seine Schwester?), zwei Zeichnungen, schwarze und rote Kreide, Aquarell, Tusche und Deckweiß auf Papier, 10,7 x 9 cm (oval) und Dm 8,8 cm, alt auf Unterlage montiert, Passep., gerahmt, (2), (Sch)

392. 路德维希·海因里希·荣尼克 高清作品[36%]

DO-Ludwig Heinrich Jungnickel  - Moderne
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路德维希·海因里希·荣尼克-

Ludwig Heinrich Jungnickel * - Moderne-

(Wunsiedel 1881–1965 Wien)
Hahnenkampf, ca. 1921, signiert L. H. JUNGNICKEL, Aquarell und Buntstift auf Papier, 48,5 x 55 cm, gerahmt

Provenienz:
Nachlass des Künstlers
seitdem Privatsammlung, Steiermark

Vergleiche:
Ilse Spielvogel-Bodo, Ludwig Heinrich Jungnickel. Ein Leben für die Kunst, Klagenfurt 2000, Abb. S. 221 (Öl-Variante, ca. 1921)

Ein ganz spezielles Lieblingstier-Motiv Jungnickels, das sich wie ein roter Faden durch sein Lebenswerk zieht ist das Thema „Hahnenkampf“. Erstmals 1904 als Illustration für die Wiener Zeitschrift „Der liebe Augustin“ aufgegriffen, erschien 1909 ein Farbholzschnitt in der Serie „Schönbrunner Tiertypen“ (Vgl. Spielvogel, S. 194) Das Motiv verarbeitete er aber auch in Aquarell und Öl, z.B. in der Sammlung des Belvedere, Wien (Inv. Nr. 5734). Es ist v.a. die bildausfüllende Komposition der zwei kämpfenden Tiere, die überzeugend die Wildheit des Kampfes auf Leben und Tod vermittelt.

393. 维克托·布劳纳` by Victor Brauner 高清作品[36%]

DO-Victor Brauner  - Moderne
图片文件像素:4600 x 3500 px

维克托·布劳纳-

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(Piatra Neamt, Rumänien 1903–1966 Paris)
La leçon de Twist, 1962, signiert und datiert; auf der Rückseite betitelt, Öl auf Leinwand, 116 x 89 cm, gerahmt

Victor Brauner ist ein figurativer Maler mit symbolischen Zügen, der den Surrealisten, insbesondere Dali und Magritte, sehr nahe stand.
Die Verwandtschaft mit dem Surrealismus zeigt sich in seiner Fähigkeit, das Unbewusste zu erforschen, insbesondere durch den Blickwinkel des Traums, aber in einer primitiven Darstellung, einer quasi-infantilen Art von Zeichnung, die mit dem Wunsch konzipiert wurde, die ursprünglichen Stadien der menschlichen Rasse darzustellen.
Was Brauner von den Surrealisten unterscheidet, sind die charakteristischen Merkmale seiner Kunst, nämlich die Flächigkeit der Zeichnung, die schematische Naivität, die Frontalität: eine Rückkehr zu den zweidimensionalen, abgeflachten Figuren und zur primitiven Kunst, in der Paul Klee im 20. Jahrhundert den Maßstab setzte.
Der Vergleich zwischen Victor Brauners Stil und Klees Maske der Angst liegt auf der Hand, sowohl was die Anlehnung an ethnologische Masken betrifft als auch die beiden Beinpaare, die typologisch die Anwesenheit zweier Figuren suggerieren, die in einem einzigen Körper vereint sind, wie in „La leçon de Twist“.
Brauner stand auch der Art brut („rohe Kunst“) von Jean Dubuffet nahe, die sich wirklich in primitive Zustände zurückzog und sich von der zeitgenössischen Kultur des 20. Jahrhunderts entflieht.
Gemeinsam sind ihnen scharfe Konturen und homogene Hintergründe, elementare Formen, die Mythen verbergen oder erzählen: eine expressive Strenge, die zu einer klaren Lesart der Bilder führt.
In „La leçon de Twist“, einem Gemälde aus den 1960er Jahren, das zwischen den Strömungen des Surrealismus, der Metaphysik und des magischen Realismus angesiedelt ist, bietet uns Brauner eine „art autre“: weder ein Übermaß an musealem Neoklassizismus noch ein wilder Brutalismus, „sondern eine lange Reise zurück zu den stilisierten Eleganzen anderer Epochen, Hieroglyphen, apotropäischen Symbolen, Initiationsriten“ (Renato Barilli), und vermittelt uns so das Gefühl, die Primitiven einer neuen Epoche zu sein.

„Das Thema des Gemäldes ist totemistisch; das Gemälde ist daher magisch und stellt eine direkte, bezaubernde Beziehung zu den großen primitiven Träumereien her“.
(Comunicazione senza pregiudizio, Victor Brauner Januar 1961)
„Die triumphierende Vorstellungskraft wird die Grundlage für eine befreiende Ethik sein. Verbote und Beschränkungen aller Art werden abgeschafft, und es wird sich eine Wirklichkeit eröffnen, in der alles möglich ist“.

Manoscritto dimenticato dietro consapevolezza, Victor Brauner Januar 1964

„Wenn ich vor dem Bild von Victor Brauner stehe, wird meine Freude heilig“.

(André Breton, „Entre chien et loup“, Cahiers d'art, 1945-46)."

394. Erich(Arik)Brauer,摩登 高清作品[34%]

DO-Erich (Arik) Brauer  - Moderne
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Erich(Arik)Brauer,摩登-

Erich (Arik) Brauer * - Moderne-

(Wien 1929–2021)
„Kismeth“, 1996, signiert Brauer, auf der Rückseite Beschriftung: 533 (WV-Nr.) Kismeth 1996 25. 29, Mischtechnik mit Öl (Schichtmalerei) auf grundiertem Papier auf Hartfaserplatte, 25 x 29 cm, gerahmt

Provenienz:
Kunsthandel Stock, Wien
Privatsammlung, Wien

Maler und Malgrund
Ich gehe in mein Bild hinein wie in einen Garten. Der Malgrund ist das weiße Nichts, die Malerei das Leben; ich der zeugende Engel.
Mein ackerndes, pflanzendes Gehen ist langsam und ein ständigesStürzen, so als hätte ich eine hölzerne Last zu tragen.
Das lebendige Leben in der Malerei ist der geniale Einfall einer farbigen Form. Bleibt dieser aus, so weicht die Leere nicht, auch wenn der weiße Grund mit Farbe bedeckt ist.
Das Nichts stemmt sich dem Einfall verbissen entgegen, wenn es gilt, seine Leere zu verteidigen, denn die Veränderung und Verklärung isteine Geburt und Qual.
Die tägliche Hochzeit zwischen Maler und Malgrund ist der KampfSich liebender Todfeinde.

Arik Brauer

395. 皮埃尔·奥古斯特·雷诺阿-现代` by Pierre Auguste Renoir 高清作品[32%]

DO-Pierre Auguste Renoir - Moderne
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皮埃尔·奥古斯特·雷诺阿-现代-

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(Limoges 1841–1919 Cagnes bei Nizza)
Enfants jouant à la balle, um 1900, Farblithographie auf Velin, Probedruck neben einer Edition von 200 Exemplaren, Bildgröße 59 x 51,8 cm, Blattgröße 74 x 55,5 cm, Verlag Ambroise Vollard, Paris, gerahmt

Das von Pierre-Auguste Renoir rechts unten im Stein schwarz signierte Werk „Enfants jouant à balle“ stammt aus einer Auflage von 200 Exemplaren, die von Auguste Clot gedruckt und von Ambroise Vollard verlegt wurde. Dieses in 10 Farben gezogene Werk ist einer von nur vier Farbdrucken, die Renoir Zeit seines Lebens geschaffen hat. Unter anderem ist es auch unter dem Titel „La Récolte des Pommes de Terre“ (Die Kartoffelernte) bekannt. Die Farblithographie zeigt vier Mädchen, die an einem schönen Sommertag sorglos auf einem Feld spielen. Exemplare dieses Werkes sind in öffentlichen Sammlungen auf der ganzen Welt ausgestellt, darunter das Cabinet des Estampes in Paris, das Kupferstich-Kabinett in Dresden, das Metropolitan Museum of Art in New York, das Museum of Fine Arts in Boston, die New York Public Library oder die National Gallery of Art in Washington, D.C.

396. 安东·费斯塔尔-现代 高清作品[31%]

DO-Anton Faistauer - Moderne
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安东·费斯塔尔-现代-

Anton Faistauer - Moderne-

(St. Martin/Lofer 1887–1930 Wien)
„Blaues Bildnis in blauem Fauteuil“, signiert, datiert A. Faistauer 1919, rückseitig auf dem Keilrahmen Beschriftung: Blaues Bildnis in blauem Fauteuil A Faistauer Wien Biberstr. 2, Öl auf Leinwand, 89 x 67 cm, gerahmt

Abgebildet und verzeichnet in:
Franz Fuhrmann, Anton Faistauer, Residenz Verlag 1972, WV-Nr. 187, auf S. 142 verzeichnet - dort mit Titelangabe: „Junge Frau en face in Lehnstuhl“.

Ausgestellt:
CIV. Ausstellung der Vereinigung Bildender Künstler, Wiener Sezession, 23. Februar - 1. April 1929, Nr. 47 - dort mit dem Titel „Dame im blauen Fauteuil“
Sonderausstellung, Anton Faistauer, Carl Moll, Herta Strzygawski, Wien, Mährischer Kunstverein, Brünn, 5. Mai - 26. Mai 1929, Nr. 58 - dort mit dem Titel „Blaues Bildnis in blauem Fauteuil“

Provenienz:
Galerie Hasenöhrl, Getreidegasse, Salzburg, um 1974
Privatsammlung, Salzburg

Anton Faistauer ist einer der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Expressionismus, wobei er weniger die Übertreibung der Farbe, vielmehr ihre Vertiefung in der Form und im Raum anstrebte. Er verstand seine Malerei als Zwischenstadium, wo die zufälligen Erscheinungen mit dem objektiven Reich der Ideen zusammentreffen.
Besonders in seinen Frauenbildnissen zeigt sich das feine Gleichgewicht zwischen autonomen, kraftvollen Farbauftrag und subtilen wie eindeutigen Formbegrenzungen. Klare, „gesetzmäßige“ Strukturen versus eindringlicher tonaler Farbenmalerei führt zu jener besonderen Melancholie des Unbestimmten, die Faistauers Frauenporträts ihre eigene Poesie entrückter Sinnlichkeit verleiht.

397. 费尔南多·莱格尔-现代` by Fernand Léger 高清作品[28%]

DO-Fernand Léger  - Moderne
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费尔南多·莱格尔-现代-

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(Argentan 1881–1955 Gif-sur-Yvette)
Étude pour “Les Constructeurs”, 1952, mit Initialen signiert und datiert, Gouache auf Papier, 22,5 x 28,5 cm, gerahmt

Das Werk ist beim Comité Léger, Paris, registriert. Eine Echtheitsbestätigung liegt bei.
Die vorliegende Gouache wird in das in Vorbereitung befindliche, vom Comité Léger herausgegebene Werkverzeichnis aufgenommen.

Das Thema der Bauarbeiter ist eines der bekanntesten Projekte der 1940er und frühen 1950er Jahre, als es zum Hauptthema von Légers Arbeit wurde.
Léger selbst hat berichtet, wie er zu diesem Thema kam: „Die Idee kam mir, als ich jeden Abend mit dem Auto nach Chevreuse fuhr. Dort war auf dem Feld eine Fabrik im Bau. Ich sah die Männer, die hoch oben auf den Stahlträgern schwankten! Ich sah den Menschen wie einen Floh: Er schien immer noch in seinen Erfindungen versunken zu sein, während der Himmel über ihm war. Das wollte ich darstellen, den Kontrast zwischen dem Menschen und seinen Erfindungen, zwischen dem Arbeiter und der ganzen Metallarchitektur, dieser Härte, diesem Eisenwerk, diesen Bolzen und Nieten. Auch die Wolken habe ich technisch arrangiert, aber sie bilden einen Kontrast zu den Trägern“.
Fernand Léger in: Werner Schmalenbach, Fernand Léger, New York, 1976, Seite 158.

Die vorliegende Studie ist dem oberen Teil des großformatigen Gemäldes „Les Constructeurs“, 1951, („Die Bauarbeiter“) in der Sammlung des Puschkin-Museums der Schönen Künste in Moskau entnommen.

398. 埃贡·席勒-现代 高清作品[22%]

DO-Egon Schiele - Moderne
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Egon Schiele-现代-

Egon Schiele - Moderne-

(Tulln 1890–1918 Wien)
Stehendes Bauernmädchen mit Kopftuch, signiert und datiert EGON SCHIELE 1915, auf der Rückseite Nachlassstempel und Egon-Schiele-Archiv-Stempel, Bleistift auf Papier, 46 x 29,4 cm, gerahmt

Provenienz:
Max Wagner, Wien
auf dem Wege der Erbfolge an seine Tochter, Dr. Anneliese Scheffenegger, Wien
1999 erworben, Privatsammlung, Wien, im Erbgang an den jetzigen Besitzer
Privatsammlung, Wien

Registriert und abgebildet in:
Jane Kallir, Egon Schiele. The Complete Works, New York 1990, WV-Nr. D 1722, Abb. S. 549

Vergleiche:
Jane Kallir, Egon Schiele. The Complete Works, New York 1990, WV-Nr. D 1522 (1914) und Nr. D 1821 (1916)

Ausgestellt und abgebildet in:
1948, Egon Schiele: Gedächtnis-Ausstellung zum 30. Todestag, Albertina, Wien, Nr. 289 (unveröffentlichter Katalog)
2001/2002, Klimt-Kokoschka-Schiele: dall\'Art Nouveau all\'Espressionismo, Museo Complesso del Vittoriano, Rom, 6. Oktober 2001 - 3. Februar 2002, Ausstellungskatalog, Abb. S. 107
2002, Klimt-Schiele-Kokoschka: L\'età d\'oro di Vienna con i suoi maestri, Civico Museo Revoltella, Galleria d\'Arte Moderna, Trieste, 8. Februar - 21. April 2002, Ausstellungskatalog, Abb. S. 152

Wir danken Jane Kallir für die freundliche Unterstützung bei der Katalogisierung des vorliegenden Werkes.

Die Zeichnung eines jungen Mädchens mit Kopftuch fällt sowohl als Motiv wie auch wegen seiner präzisen Linienführung ohne farbige Ergänzung innerhalb des Werkkomplexes aus dem Jahr 1915 besonders auf.
Das Gesicht ist ganz in Profil, der Körper aber leicht zur Seite gedreht, um das Mädchen räumlich zu positionieren. Die rechte Hand ist locker zusammengeballt, der Blick geht konzentriert aber ohne Ziel in die Ferne. Die Zeichnung lebt allein von der Linie, die so sicher, schnell und präzise und ohne richtige Unterbrechung die Kontur des Körpers erfasst. Messerscharf schneidet sie das Blatt und ist gleichzeitig weich und modellierend in den Rundungen. Es ist das Bild eines Mädchens, das selbstbewusst und in einer bemerkenswerten Aura des in-sich-Ruhens die Aufmerksamkeit des Malers erzielt hat.
Das Blatt erwarb – ob als Geschenk oder Kauf ist nicht mehr bekannt – der Redakteur und engagierte Sozialpolitiker Max Wagner (1882 – 1954), dessen bedeutendstes Lebenswerk die umfangreichste Sammlung an Dokumenten, Briefen und Autographen von und über Egon Schiele war. Dieses „EGON SCHIELE ARCHIV“ kam testamentarisch 1954 an die Albertina. Die Zeichnung des Mädchens mit Kopftuch aber verblieb in der privaten Sammlung von Max Wagner und wurde erst 1999 durch die Erben an einen Freund der Familie verkauft.

„Wie ihm die Linie fließt, das zu sehen ist ein Genuß von Stärke und Seltenheit.“
Arthur Roessler 1915, zit. in: Nebehay, 1979, S. 334

399. 阿尔布姆,德累斯顿,约18世纪半叶至19世纪半叶` by Album, Dresden ca. 2. Hälfte 18. Jahrhundert bis ca. 1. Hälfte 19. Jahrhundert 高清作品[16%]

DO-Album, Dresden ca. 2. Hälfte 18. Jahrhundert bis ca. 1. Hälfte 19. Jahrhundert - Meisterzeichnungen und Druckgraphik bis 1900, Aquarelle, Miniaturen
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阿尔布姆,德累斯顿,约18世纪半叶至19世纪半叶-

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u. a. Moritz Tettelbach (1794-1870), David Friedrich (1719-1766), Karoline Ferdinande von Österreich (1801-1832) Kopfstudien, Tierdarstellungen, Figurale Szenen, Landschaften, Obstund Blumenstudien, 7 Blätter, signiert und datiert Augusta Tettelbach am 11. August 1793, Moritz Tettelbach, allererster Versuch im Malen 1805, M. Tettelbach 1807, M. Tettelbach 1808, M. Tettelbach fec. 1810, E. Engelbrecht 1856, Ihre k. k. Hoheit Erzherzogin Carolina pinx. 1821, versch. Techniken, Bleistift, Tusche, Aquarell auf Papier, ca. 69 Stück auf 40 Albumseiten kaschiert bzw. montiert, versch. Formate, teilweise fleckig, Album: 25 x 23,5 x 2,5 cm, dazu: Kuvert mit 13 kleinen Kopfstudien, Bleistift auf Papier, Traubenstillleben, Aquarell auf Naturpapier, beschädigt, (BH)

Eine Händescheidung der Skizzen und Studien des Albums ist schwierig. Die wenigsten sind eigenhändig signiert, die meisten jedoch mit Sammlervermerken versehen. Vertreten sind Mitglieder der Familie Tettelbach - Gottfried Benjamin Tettelbach (Vater), Moritz Tettelbach (Sohn), Augusta Tettelbach (Tochter), Mitglieder der Familie Friedrich – David Friedrich Friedrich (Vater), Johann Alexander David Friedrich (Sohn), Caroline Friederike Friedrich (Tochter) und Schülerinnen Moritz Tettelbachs – u.a. Erzherzogin Caroline Ferdinande von Österreich.

Ernst Moritz Gustav Tettelbach(1794-1870), war Sohn des Gottfried Benjamin Tettelbach „Königlich Sächsischer Hof- und Kabinetts-Steinschneider und Graveur zu Friedrichstadt bey Dresden“. Auch seine Geschwister waren Künstler – die Blumenmalerin Augusta Tettelbach und die Steinschneider Felix und Paul Clemens Alexander Tettelbach. Moritz Tettelbach erhielt ab 1806 Zeichenunterricht bei Johann Eleazar Zeissig, genannt Schenau und erlernte ab 1807 bei seiner Tante Caroline Friedrike Friedrich die Frucht- und Blumenmalerei. Der junge Künstler war auf mehreren Kunstausstellungen in Dresden vertreten, 1914 im Salon. Seit den 1820er Jahren war Tettelbach neben seinem Onkel Jacob Friedrich und seinem Vetter Carl Friedrich u.a. im Schloss Pillnitz damit beschäftigt für König Friedrich August II das dortige Herbarium künstlerisch aufzunehmen. So entstand eine einzigartige Folge von Pflanzenaquarellen. Mitte der 1830er Jahre hielt sich Tettelbach in Wien auf, wo er auch Aufträge für den kaiserlichen Hof ausführte. 1865 weilte er vorübergehend in Paris.

Caroline Friederike Friedrich (1749-1815) gehörte einer über 4 Generationen wirkenden Künstlerfamilie an. Sie war die Tochter des Radierers und Tapetenmalers David Friedrich Friedrich (1719-1766) und wurde von ihrem Vater im Zeichnen unterrichtet, ihr Bruder Johann David Alexander Friedrich (1744-1793) lehrte ihr die Öl- und Aquarellmalerei. Caroline Friedrich bildete sich aber auch durch Beobachtung der Natur autodidaktisch weiter. Ab 1770 erhielt sie ein Stipendium der Kurfürstlich Sächsischen Kunstakademie, 1774 wurde sie zum Ehrenmitglied ernannt und ab 1783 gab sie dort als einzige Frau Unterricht. Ab 1776 nahm sie regelmäßig mit Stillleben an den Akademieausstellungen teil. Sie kombinierte Blumen, Früchte, Insekten und Nahrungsmittel mit schimmernden oder durchscheinenden Gefäßen und wurde von den Kunstkritikern oft mit dem holländischen Stilllebenmaler Jan von Huysum verglichen. Das Kupferstichkabinett Dresden bewahrt eine beachtliche Zahl Zeichnungen, Aquarelle und Gouachen auf.

Karoline Ferdinande von Österreich (1801-1832) war die Tochter von Kaiser Franz II. und dessen zweiter Gemahlin Maria Theresa von Neapel-Sizilien. Sie wurde als 18-Jährige mit dem Neffen des sächsischen Königs, dem späteren König Friedrich August II. von Sachsen, vermählt. Die Ehe dauerte 13 Jahre lang und blieb kinderlos. Am 22. Mai 1832 verstarb Prinzessin Karoline Ferdinande im Alter von 31 Jahren.

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391. 路易斯·卡洛吉斯(Louis Carrogis gen.Carmontelle)归因于/归因于,1900年以前的绘画大师和版画、水彩、微缩画` by Louis Carrogis gen. Carmontelle zugeschrieben/attributed, 高清作品[36%]

DO-Louis Carrogis gen. Carmontelle zugeschrieben/attributed, - Meisterzeichnungen und Druckgraphik bis 1900, Aquarelle, Miniaturen
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路易斯·卡洛吉斯(Louis Carrogis gen.Carmontelle)归因于/归因于,1900年以前的绘画大师和版画、水彩、微缩画-

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zugeschrieben/attributed (1717-1806) Zwei Porträts: Bildnis eines jungen Mannes und einer jungen Frau im Profil nach links (W. A. Mozart und seine Schwester?), zwei Zeichnungen, schwarze und rote Kreide, Aquarell, Tusche und Deckweiß auf Papier, 10,7 x 9 cm (oval) und Dm 8,8 cm, alt auf Unterlage montiert, Passep., gerahmt, (2), (Sch)

392. 路德维希·海因里希·荣尼克 高清作品[36%]

DO-Ludwig Heinrich Jungnickel  - Moderne
图片文件像素:5598 x 3993 px

路德维希·海因里希·荣尼克-

Ludwig Heinrich Jungnickel * - Moderne-

(Wunsiedel 1881–1965 Wien)
Hahnenkampf, ca. 1921, signiert L. H. JUNGNICKEL, Aquarell und Buntstift auf Papier, 48,5 x 55 cm, gerahmt

Provenienz:
Nachlass des Künstlers
seitdem Privatsammlung, Steiermark

Vergleiche:
Ilse Spielvogel-Bodo, Ludwig Heinrich Jungnickel. Ein Leben für die Kunst, Klagenfurt 2000, Abb. S. 221 (Öl-Variante, ca. 1921)

Ein ganz spezielles Lieblingstier-Motiv Jungnickels, das sich wie ein roter Faden durch sein Lebenswerk zieht ist das Thema „Hahnenkampf“. Erstmals 1904 als Illustration für die Wiener Zeitschrift „Der liebe Augustin“ aufgegriffen, erschien 1909 ein Farbholzschnitt in der Serie „Schönbrunner Tiertypen“ (Vgl. Spielvogel, S. 194) Das Motiv verarbeitete er aber auch in Aquarell und Öl, z.B. in der Sammlung des Belvedere, Wien (Inv. Nr. 5734). Es ist v.a. die bildausfüllende Komposition der zwei kämpfenden Tiere, die überzeugend die Wildheit des Kampfes auf Leben und Tod vermittelt.

393. 维克托·布劳纳` by Victor Brauner 高清作品[36%]

DO-Victor Brauner  - Moderne
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维克托·布劳纳-

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(Piatra Neamt, Rumänien 1903–1966 Paris)
La leçon de Twist, 1962, signiert und datiert; auf der Rückseite betitelt, Öl auf Leinwand, 116 x 89 cm, gerahmt

Victor Brauner ist ein figurativer Maler mit symbolischen Zügen, der den Surrealisten, insbesondere Dali und Magritte, sehr nahe stand.
Die Verwandtschaft mit dem Surrealismus zeigt sich in seiner Fähigkeit, das Unbewusste zu erforschen, insbesondere durch den Blickwinkel des Traums, aber in einer primitiven Darstellung, einer quasi-infantilen Art von Zeichnung, die mit dem Wunsch konzipiert wurde, die ursprünglichen Stadien der menschlichen Rasse darzustellen.
Was Brauner von den Surrealisten unterscheidet, sind die charakteristischen Merkmale seiner Kunst, nämlich die Flächigkeit der Zeichnung, die schematische Naivität, die Frontalität: eine Rückkehr zu den zweidimensionalen, abgeflachten Figuren und zur primitiven Kunst, in der Paul Klee im 20. Jahrhundert den Maßstab setzte.
Der Vergleich zwischen Victor Brauners Stil und Klees Maske der Angst liegt auf der Hand, sowohl was die Anlehnung an ethnologische Masken betrifft als auch die beiden Beinpaare, die typologisch die Anwesenheit zweier Figuren suggerieren, die in einem einzigen Körper vereint sind, wie in „La leçon de Twist“.
Brauner stand auch der Art brut („rohe Kunst“) von Jean Dubuffet nahe, die sich wirklich in primitive Zustände zurückzog und sich von der zeitgenössischen Kultur des 20. Jahrhunderts entflieht.
Gemeinsam sind ihnen scharfe Konturen und homogene Hintergründe, elementare Formen, die Mythen verbergen oder erzählen: eine expressive Strenge, die zu einer klaren Lesart der Bilder führt.
In „La leçon de Twist“, einem Gemälde aus den 1960er Jahren, das zwischen den Strömungen des Surrealismus, der Metaphysik und des magischen Realismus angesiedelt ist, bietet uns Brauner eine „art autre“: weder ein Übermaß an musealem Neoklassizismus noch ein wilder Brutalismus, „sondern eine lange Reise zurück zu den stilisierten Eleganzen anderer Epochen, Hieroglyphen, apotropäischen Symbolen, Initiationsriten“ (Renato Barilli), und vermittelt uns so das Gefühl, die Primitiven einer neuen Epoche zu sein.

„Das Thema des Gemäldes ist totemistisch; das Gemälde ist daher magisch und stellt eine direkte, bezaubernde Beziehung zu den großen primitiven Träumereien her“.
(Comunicazione senza pregiudizio, Victor Brauner Januar 1961)
„Die triumphierende Vorstellungskraft wird die Grundlage für eine befreiende Ethik sein. Verbote und Beschränkungen aller Art werden abgeschafft, und es wird sich eine Wirklichkeit eröffnen, in der alles möglich ist“.

Manoscritto dimenticato dietro consapevolezza, Victor Brauner Januar 1964

„Wenn ich vor dem Bild von Victor Brauner stehe, wird meine Freude heilig“.

(André Breton, „Entre chien et loup“, Cahiers d'art, 1945-46)."

394. Erich(Arik)Brauer,摩登 高清作品[34%]

DO-Erich (Arik) Brauer  - Moderne
图片文件像素:5933 x 5340 px

Erich(Arik)Brauer,摩登-

Erich (Arik) Brauer * - Moderne-

(Wien 1929–2021)
„Kismeth“, 1996, signiert Brauer, auf der Rückseite Beschriftung: 533 (WV-Nr.) Kismeth 1996 25. 29, Mischtechnik mit Öl (Schichtmalerei) auf grundiertem Papier auf Hartfaserplatte, 25 x 29 cm, gerahmt

Provenienz:
Kunsthandel Stock, Wien
Privatsammlung, Wien

Maler und Malgrund
Ich gehe in mein Bild hinein wie in einen Garten. Der Malgrund ist das weiße Nichts, die Malerei das Leben; ich der zeugende Engel.
Mein ackerndes, pflanzendes Gehen ist langsam und ein ständigesStürzen, so als hätte ich eine hölzerne Last zu tragen.
Das lebendige Leben in der Malerei ist der geniale Einfall einer farbigen Form. Bleibt dieser aus, so weicht die Leere nicht, auch wenn der weiße Grund mit Farbe bedeckt ist.
Das Nichts stemmt sich dem Einfall verbissen entgegen, wenn es gilt, seine Leere zu verteidigen, denn die Veränderung und Verklärung isteine Geburt und Qual.
Die tägliche Hochzeit zwischen Maler und Malgrund ist der KampfSich liebender Todfeinde.

Arik Brauer

395. 皮埃尔·奥古斯特·雷诺阿-现代` by Pierre Auguste Renoir 高清作品[32%]

DO-Pierre Auguste Renoir - Moderne
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皮埃尔·奥古斯特·雷诺阿-现代-

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(Limoges 1841–1919 Cagnes bei Nizza)
Enfants jouant à la balle, um 1900, Farblithographie auf Velin, Probedruck neben einer Edition von 200 Exemplaren, Bildgröße 59 x 51,8 cm, Blattgröße 74 x 55,5 cm, Verlag Ambroise Vollard, Paris, gerahmt

Das von Pierre-Auguste Renoir rechts unten im Stein schwarz signierte Werk „Enfants jouant à balle“ stammt aus einer Auflage von 200 Exemplaren, die von Auguste Clot gedruckt und von Ambroise Vollard verlegt wurde. Dieses in 10 Farben gezogene Werk ist einer von nur vier Farbdrucken, die Renoir Zeit seines Lebens geschaffen hat. Unter anderem ist es auch unter dem Titel „La Récolte des Pommes de Terre“ (Die Kartoffelernte) bekannt. Die Farblithographie zeigt vier Mädchen, die an einem schönen Sommertag sorglos auf einem Feld spielen. Exemplare dieses Werkes sind in öffentlichen Sammlungen auf der ganzen Welt ausgestellt, darunter das Cabinet des Estampes in Paris, das Kupferstich-Kabinett in Dresden, das Metropolitan Museum of Art in New York, das Museum of Fine Arts in Boston, die New York Public Library oder die National Gallery of Art in Washington, D.C.

396. 安东·费斯塔尔-现代 高清作品[31%]

DO-Anton Faistauer - Moderne
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安东·费斯塔尔-现代-

Anton Faistauer - Moderne-

(St. Martin/Lofer 1887–1930 Wien)
„Blaues Bildnis in blauem Fauteuil“, signiert, datiert A. Faistauer 1919, rückseitig auf dem Keilrahmen Beschriftung: Blaues Bildnis in blauem Fauteuil A Faistauer Wien Biberstr. 2, Öl auf Leinwand, 89 x 67 cm, gerahmt

Abgebildet und verzeichnet in:
Franz Fuhrmann, Anton Faistauer, Residenz Verlag 1972, WV-Nr. 187, auf S. 142 verzeichnet - dort mit Titelangabe: „Junge Frau en face in Lehnstuhl“.

Ausgestellt:
CIV. Ausstellung der Vereinigung Bildender Künstler, Wiener Sezession, 23. Februar - 1. April 1929, Nr. 47 - dort mit dem Titel „Dame im blauen Fauteuil“
Sonderausstellung, Anton Faistauer, Carl Moll, Herta Strzygawski, Wien, Mährischer Kunstverein, Brünn, 5. Mai - 26. Mai 1929, Nr. 58 - dort mit dem Titel „Blaues Bildnis in blauem Fauteuil“

Provenienz:
Galerie Hasenöhrl, Getreidegasse, Salzburg, um 1974
Privatsammlung, Salzburg

Anton Faistauer ist einer der bedeutendsten Vertreter des österreichischen Expressionismus, wobei er weniger die Übertreibung der Farbe, vielmehr ihre Vertiefung in der Form und im Raum anstrebte. Er verstand seine Malerei als Zwischenstadium, wo die zufälligen Erscheinungen mit dem objektiven Reich der Ideen zusammentreffen.
Besonders in seinen Frauenbildnissen zeigt sich das feine Gleichgewicht zwischen autonomen, kraftvollen Farbauftrag und subtilen wie eindeutigen Formbegrenzungen. Klare, „gesetzmäßige“ Strukturen versus eindringlicher tonaler Farbenmalerei führt zu jener besonderen Melancholie des Unbestimmten, die Faistauers Frauenporträts ihre eigene Poesie entrückter Sinnlichkeit verleiht.

397. 费尔南多·莱格尔-现代` by Fernand Léger 高清作品[28%]

DO-Fernand Léger  - Moderne
图片文件像素:4600 x 3500 px

费尔南多·莱格尔-现代-

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(Argentan 1881–1955 Gif-sur-Yvette)
Étude pour “Les Constructeurs”, 1952, mit Initialen signiert und datiert, Gouache auf Papier, 22,5 x 28,5 cm, gerahmt

Das Werk ist beim Comité Léger, Paris, registriert. Eine Echtheitsbestätigung liegt bei.
Die vorliegende Gouache wird in das in Vorbereitung befindliche, vom Comité Léger herausgegebene Werkverzeichnis aufgenommen.

Das Thema der Bauarbeiter ist eines der bekanntesten Projekte der 1940er und frühen 1950er Jahre, als es zum Hauptthema von Légers Arbeit wurde.
Léger selbst hat berichtet, wie er zu diesem Thema kam: „Die Idee kam mir, als ich jeden Abend mit dem Auto nach Chevreuse fuhr. Dort war auf dem Feld eine Fabrik im Bau. Ich sah die Männer, die hoch oben auf den Stahlträgern schwankten! Ich sah den Menschen wie einen Floh: Er schien immer noch in seinen Erfindungen versunken zu sein, während der Himmel über ihm war. Das wollte ich darstellen, den Kontrast zwischen dem Menschen und seinen Erfindungen, zwischen dem Arbeiter und der ganzen Metallarchitektur, dieser Härte, diesem Eisenwerk, diesen Bolzen und Nieten. Auch die Wolken habe ich technisch arrangiert, aber sie bilden einen Kontrast zu den Trägern“.
Fernand Léger in: Werner Schmalenbach, Fernand Léger, New York, 1976, Seite 158.

Die vorliegende Studie ist dem oberen Teil des großformatigen Gemäldes „Les Constructeurs“, 1951, („Die Bauarbeiter“) in der Sammlung des Puschkin-Museums der Schönen Künste in Moskau entnommen.

398. 埃贡·席勒-现代 高清作品[22%]

DO-Egon Schiele - Moderne
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Egon Schiele-现代-

Egon Schiele - Moderne-

(Tulln 1890–1918 Wien)
Stehendes Bauernmädchen mit Kopftuch, signiert und datiert EGON SCHIELE 1915, auf der Rückseite Nachlassstempel und Egon-Schiele-Archiv-Stempel, Bleistift auf Papier, 46 x 29,4 cm, gerahmt

Provenienz:
Max Wagner, Wien
auf dem Wege der Erbfolge an seine Tochter, Dr. Anneliese Scheffenegger, Wien
1999 erworben, Privatsammlung, Wien, im Erbgang an den jetzigen Besitzer
Privatsammlung, Wien

Registriert und abgebildet in:
Jane Kallir, Egon Schiele. The Complete Works, New York 1990, WV-Nr. D 1722, Abb. S. 549

Vergleiche:
Jane Kallir, Egon Schiele. The Complete Works, New York 1990, WV-Nr. D 1522 (1914) und Nr. D 1821 (1916)

Ausgestellt und abgebildet in:
1948, Egon Schiele: Gedächtnis-Ausstellung zum 30. Todestag, Albertina, Wien, Nr. 289 (unveröffentlichter Katalog)
2001/2002, Klimt-Kokoschka-Schiele: dall\'Art Nouveau all\'Espressionismo, Museo Complesso del Vittoriano, Rom, 6. Oktober 2001 - 3. Februar 2002, Ausstellungskatalog, Abb. S. 107
2002, Klimt-Schiele-Kokoschka: L\'età d\'oro di Vienna con i suoi maestri, Civico Museo Revoltella, Galleria d\'Arte Moderna, Trieste, 8. Februar - 21. April 2002, Ausstellungskatalog, Abb. S. 152

Wir danken Jane Kallir für die freundliche Unterstützung bei der Katalogisierung des vorliegenden Werkes.

Die Zeichnung eines jungen Mädchens mit Kopftuch fällt sowohl als Motiv wie auch wegen seiner präzisen Linienführung ohne farbige Ergänzung innerhalb des Werkkomplexes aus dem Jahr 1915 besonders auf.
Das Gesicht ist ganz in Profil, der Körper aber leicht zur Seite gedreht, um das Mädchen räumlich zu positionieren. Die rechte Hand ist locker zusammengeballt, der Blick geht konzentriert aber ohne Ziel in die Ferne. Die Zeichnung lebt allein von der Linie, die so sicher, schnell und präzise und ohne richtige Unterbrechung die Kontur des Körpers erfasst. Messerscharf schneidet sie das Blatt und ist gleichzeitig weich und modellierend in den Rundungen. Es ist das Bild eines Mädchens, das selbstbewusst und in einer bemerkenswerten Aura des in-sich-Ruhens die Aufmerksamkeit des Malers erzielt hat.
Das Blatt erwarb – ob als Geschenk oder Kauf ist nicht mehr bekannt – der Redakteur und engagierte Sozialpolitiker Max Wagner (1882 – 1954), dessen bedeutendstes Lebenswerk die umfangreichste Sammlung an Dokumenten, Briefen und Autographen von und über Egon Schiele war. Dieses „EGON SCHIELE ARCHIV“ kam testamentarisch 1954 an die Albertina. Die Zeichnung des Mädchens mit Kopftuch aber verblieb in der privaten Sammlung von Max Wagner und wurde erst 1999 durch die Erben an einen Freund der Familie verkauft.

„Wie ihm die Linie fließt, das zu sehen ist ein Genuß von Stärke und Seltenheit.“
Arthur Roessler 1915, zit. in: Nebehay, 1979, S. 334

399. 阿尔布姆,德累斯顿,约18世纪半叶至19世纪半叶` by Album, Dresden ca. 2. Hälfte 18. Jahrhundert bis ca. 1. Hälfte 19. Jahrhundert 高清作品[16%]

DO-Album, Dresden ca. 2. Hälfte 18. Jahrhundert bis ca. 1. Hälfte 19. Jahrhundert - Meisterzeichnungen und Druckgraphik bis 1900, Aquarelle, Miniaturen
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阿尔布姆,德累斯顿,约18世纪半叶至19世纪半叶-

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u. a. Moritz Tettelbach (1794-1870), David Friedrich (1719-1766), Karoline Ferdinande von Österreich (1801-1832) Kopfstudien, Tierdarstellungen, Figurale Szenen, Landschaften, Obstund Blumenstudien, 7 Blätter, signiert und datiert Augusta Tettelbach am 11. August 1793, Moritz Tettelbach, allererster Versuch im Malen 1805, M. Tettelbach 1807, M. Tettelbach 1808, M. Tettelbach fec. 1810, E. Engelbrecht 1856, Ihre k. k. Hoheit Erzherzogin Carolina pinx. 1821, versch. Techniken, Bleistift, Tusche, Aquarell auf Papier, ca. 69 Stück auf 40 Albumseiten kaschiert bzw. montiert, versch. Formate, teilweise fleckig, Album: 25 x 23,5 x 2,5 cm, dazu: Kuvert mit 13 kleinen Kopfstudien, Bleistift auf Papier, Traubenstillleben, Aquarell auf Naturpapier, beschädigt, (BH)

Eine Händescheidung der Skizzen und Studien des Albums ist schwierig. Die wenigsten sind eigenhändig signiert, die meisten jedoch mit Sammlervermerken versehen. Vertreten sind Mitglieder der Familie Tettelbach - Gottfried Benjamin Tettelbach (Vater), Moritz Tettelbach (Sohn), Augusta Tettelbach (Tochter), Mitglieder der Familie Friedrich – David Friedrich Friedrich (Vater), Johann Alexander David Friedrich (Sohn), Caroline Friederike Friedrich (Tochter) und Schülerinnen Moritz Tettelbachs – u.a. Erzherzogin Caroline Ferdinande von Österreich.

Ernst Moritz Gustav Tettelbach(1794-1870), war Sohn des Gottfried Benjamin Tettelbach „Königlich Sächsischer Hof- und Kabinetts-Steinschneider und Graveur zu Friedrichstadt bey Dresden“. Auch seine Geschwister waren Künstler – die Blumenmalerin Augusta Tettelbach und die Steinschneider Felix und Paul Clemens Alexander Tettelbach. Moritz Tettelbach erhielt ab 1806 Zeichenunterricht bei Johann Eleazar Zeissig, genannt Schenau und erlernte ab 1807 bei seiner Tante Caroline Friedrike Friedrich die Frucht- und Blumenmalerei. Der junge Künstler war auf mehreren Kunstausstellungen in Dresden vertreten, 1914 im Salon. Seit den 1820er Jahren war Tettelbach neben seinem Onkel Jacob Friedrich und seinem Vetter Carl Friedrich u.a. im Schloss Pillnitz damit beschäftigt für König Friedrich August II das dortige Herbarium künstlerisch aufzunehmen. So entstand eine einzigartige Folge von Pflanzenaquarellen. Mitte der 1830er Jahre hielt sich Tettelbach in Wien auf, wo er auch Aufträge für den kaiserlichen Hof ausführte. 1865 weilte er vorübergehend in Paris.

Caroline Friederike Friedrich (1749-1815) gehörte einer über 4 Generationen wirkenden Künstlerfamilie an. Sie war die Tochter des Radierers und Tapetenmalers David Friedrich Friedrich (1719-1766) und wurde von ihrem Vater im Zeichnen unterrichtet, ihr Bruder Johann David Alexander Friedrich (1744-1793) lehrte ihr die Öl- und Aquarellmalerei. Caroline Friedrich bildete sich aber auch durch Beobachtung der Natur autodidaktisch weiter. Ab 1770 erhielt sie ein Stipendium der Kurfürstlich Sächsischen Kunstakademie, 1774 wurde sie zum Ehrenmitglied ernannt und ab 1783 gab sie dort als einzige Frau Unterricht. Ab 1776 nahm sie regelmäßig mit Stillleben an den Akademieausstellungen teil. Sie kombinierte Blumen, Früchte, Insekten und Nahrungsmittel mit schimmernden oder durchscheinenden Gefäßen und wurde von den Kunstkritikern oft mit dem holländischen Stilllebenmaler Jan von Huysum verglichen. Das Kupferstichkabinett Dresden bewahrt eine beachtliche Zahl Zeichnungen, Aquarelle und Gouachen auf.

Karoline Ferdinande von Österreich (1801-1832) war die Tochter von Kaiser Franz II. und dessen zweiter Gemahlin Maria Theresa von Neapel-Sizilien. Sie wurde als 18-Jährige mit dem Neffen des sächsischen Königs, dem späteren König Friedrich August II. von Sachsen, vermählt. Die Ehe dauerte 13 Jahre lang und blieb kinderlos. Am 22. Mai 1832 verstarb Prinzessin Karoline Ferdinande im Alter von 31 Jahren.