材质 : Lithograph in colors
图片文件尺寸 : 4859 x 3695 px
Günther Uecker-Ich hörte das Gras..., 2008.
Günther Uecker-我听到草的声音…2008年。
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Erich(Arik)Brauer,摩登-
Erich (Arik) Brauer * - Moderne-
(Wien 1929–2021)
„Kismeth“, 1996, signiert Brauer, auf der Rückseite Beschriftung: 533 (WV-Nr.) Kismeth 1996 25. 29, Mischtechnik mit Öl (Schichtmalerei) auf grundiertem Papier auf Hartfaserplatte, 25 x 29 cm, gerahmt
Provenienz:
Kunsthandel Stock, Wien
Privatsammlung, Wien
Maler und Malgrund
Ich gehe in mein Bild hinein wie in einen Garten. Der Malgrund ist das weiße Nichts, die Malerei das Leben; ich der zeugende Engel.
Mein ackerndes, pflanzendes Gehen ist langsam und ein ständigesStürzen, so als hätte ich eine hölzerne Last zu tragen.
Das lebendige Leben in der Malerei ist der geniale Einfall einer farbigen Form. Bleibt dieser aus, so weicht die Leere nicht, auch wenn der weiße Grund mit Farbe bedeckt ist.
Das Nichts stemmt sich dem Einfall verbissen entgegen, wenn es gilt, seine Leere zu verteidigen, denn die Veränderung und Verklärung isteine Geburt und Qual.
Die tägliche Hochzeit zwischen Maler und Malgrund ist der KampfSich liebender Todfeinde.
Arik Brauer
福图纳托·德佩罗-现代-
-
(Fondo/Trient 1892–1960 Rovereto)
Mongolfiera sopra New Milford, 1948, Öl auf Leinwand, 80 x 105 cm, gerahmt
Im Herbst 1947 unternahm Depero einen weiteren Versuch, sich in Amerika zu etablieren. Er hoffte, mit „Buxus“ den Durchbruch zu schaffen, verbrachte jedoch den Winter 1947-1948, einen der kältesten in New York seit Menschengedenken, einsam und fast verhungert in einem Hinterzimmer eines Büros.
Für den Futurismus und sein eigenes Werk fand er nur Feindseligkeit und verschlossene Türen vor:
Glücklicherweise kam im Frühjahr 1948 auch seine Frau aus Italien nach und sie fanden Gastfreundschaft in einer schönen Villa in New Milford, Connecticut, etwa 150 Meilen von New York entfernt. Dort, inmitten der ländlichen Ruhe, fand er ein Gefühl der Gelassenheit und konnte hart arbeiten. „Die Natur“, schrieb er an einen Freund, „ist hier einfach ozeanisch. Wir sind von Hügeln mit üppiger Vegetation umgeben ... Wir sind eingetaucht in eine Palette von Grüntönen und Pflanzen aller Art ... Alles, was ich höre, ist das Rascheln der Blätter von sechs riesigen, typisch amerikanischen Pappeln. Nur wenige Autos fahren vorbei, denn wir befinden uns hier richtig auf dem Land mit riesigen Rinderherden ... Wenn ich daran denke, dass ich gestern sogar Rosetta und mich selbst nackt im Gras gemalt habe, während am Himmel über New Milford ein Heißluftballon vorbeiflog ...“
M. Scudiero, D. Magnetti, Depero Futurista, Turin 2004
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Erich(Arik)Brauer,摩登-
Erich (Arik) Brauer * - Moderne-
(Wien 1929–2021)
„Kismeth“, 1996, signiert Brauer, auf der Rückseite Beschriftung: 533 (WV-Nr.) Kismeth 1996 25. 29, Mischtechnik mit Öl (Schichtmalerei) auf grundiertem Papier auf Hartfaserplatte, 25 x 29 cm, gerahmt
Provenienz:
Kunsthandel Stock, Wien
Privatsammlung, Wien
Maler und Malgrund
Ich gehe in mein Bild hinein wie in einen Garten. Der Malgrund ist das weiße Nichts, die Malerei das Leben; ich der zeugende Engel.
Mein ackerndes, pflanzendes Gehen ist langsam und ein ständigesStürzen, so als hätte ich eine hölzerne Last zu tragen.
Das lebendige Leben in der Malerei ist der geniale Einfall einer farbigen Form. Bleibt dieser aus, so weicht die Leere nicht, auch wenn der weiße Grund mit Farbe bedeckt ist.
Das Nichts stemmt sich dem Einfall verbissen entgegen, wenn es gilt, seine Leere zu verteidigen, denn die Veränderung und Verklärung isteine Geburt und Qual.
Die tägliche Hochzeit zwischen Maler und Malgrund ist der KampfSich liebender Todfeinde.
Arik Brauer
福图纳托·德佩罗-现代-
-
(Fondo/Trient 1892–1960 Rovereto)
Mongolfiera sopra New Milford, 1948, Öl auf Leinwand, 80 x 105 cm, gerahmt
Im Herbst 1947 unternahm Depero einen weiteren Versuch, sich in Amerika zu etablieren. Er hoffte, mit „Buxus“ den Durchbruch zu schaffen, verbrachte jedoch den Winter 1947-1948, einen der kältesten in New York seit Menschengedenken, einsam und fast verhungert in einem Hinterzimmer eines Büros.
Für den Futurismus und sein eigenes Werk fand er nur Feindseligkeit und verschlossene Türen vor:
Glücklicherweise kam im Frühjahr 1948 auch seine Frau aus Italien nach und sie fanden Gastfreundschaft in einer schönen Villa in New Milford, Connecticut, etwa 150 Meilen von New York entfernt. Dort, inmitten der ländlichen Ruhe, fand er ein Gefühl der Gelassenheit und konnte hart arbeiten. „Die Natur“, schrieb er an einen Freund, „ist hier einfach ozeanisch. Wir sind von Hügeln mit üppiger Vegetation umgeben ... Wir sind eingetaucht in eine Palette von Grüntönen und Pflanzen aller Art ... Alles, was ich höre, ist das Rascheln der Blätter von sechs riesigen, typisch amerikanischen Pappeln. Nur wenige Autos fahren vorbei, denn wir befinden uns hier richtig auf dem Land mit riesigen Rinderherden ... Wenn ich daran denke, dass ich gestern sogar Rosetta und mich selbst nackt im Gras gemalt habe, während am Himmel über New Milford ein Heißluftballon vorbeiflog ...“
M. Scudiero, D. Magnetti, Depero Futurista, Turin 2004