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ANDRÉ LANSKOY:Nature morte aux miches de pain
signed \'Lanskoy\' (lower right)
oil on canvas
19 11/16 x 28 3/4 in (50 x 73 cm)
安德烈·兰斯科伊 死气沉沉的面包
大约有22幅作品符合查询(搜索耗时:0.0175秒)
胡里奥·勒帕克,当代艺术I-
-
(Mendoza, Argentinien 1928 geb., lebt und arbeitet in Paris)
Continuel Mobile Rouge Vert, 1969, rückseitig auf einem Aufkleber signiert, Aluminium, Nylon und Kunststoff, 100 x 100 x 8,5 cm
Wir danken dem Atelier Le Parc für die Bestätigung der Authentizität dieses Werkes.
Der Künstler Julio Le Parc (geb. 1928) experimentierte mit der kinetischen und konzeptuellen Kunst der 1960er Jahre und gehört so zu den Künstlern der Op-Art, oder Optischen Kunst.
Seine Werke aus den 1960er Jahren zielen darauf ab, den Blick des Betrachters durch den Einsatz beweglicher plastischer Elemente, künstlicher Beleuchtung, beweglicher Materialien und Nylonfäden zu beeinflussen und mit ihm zu interagieren.
Seine kontinuierliche Erforschung der visuellen Wirkung von Kunst führte 1960 zur Gründung der GRAV (Groupe de Recherche d’Art Visuel) in Paris.
Er wurde von der Biennale von Venedig anerkannt und erhielt 1966 den ersten Preis. Die Serie der Continuel Mobile, wie das hier vorgestellte Werk in grün und rot, beschreibt der Künstler 1968 wie folgt: „Diese Kästen halfen mir, mich mit den Problemen auseinanderzusetzen, die mich damals beschäftigten: die Vielfalt der Situationen in ein und derselben Erfahrung, die Begriffe der Bewegung, der Instabilität und der Wahrscheinlichkeit, die Berücksichtigung äußerer Zufälligkeiten im Werk, der Wunsch, mich von der Vorstellung eines stabilen, einmaligen und definitiven Werks zu lösen.
Eine solche Erfahrung lässt sich wie folgt beschreiben. Auf einen weißen Hintergrund (60 x 60 cm) wird in einem Abstand von 5 cm eine weitere weiße Fläche gleicher Größe gelegt. Diese zweite Fläche wird gleichmäßig in 5 x 5 cm große Quadrate geschnitten. Diese Quadrate werden, während sie ihre Position beibehalten, an einem sehr dünnen Nylonfaden vor dem Hintergrund aufgehängt, so dass sie alle möglichen Positionen einnehmen und sich jeweils unabhängig voneinander drehen können. So sind ihre Positionen unbestimmt, ihre Bewegung wird je nach Beschaffenheit der Umgebungsluft langsamer oder schneller und die Beleuchtung verändert sich mit dem Winkel des Lichts [...]“.
Diese Erfahrungen werden visuell in eine immer andere und doch immer gleiche Situation übersetzt und von Le Parc mit der Absicht entwickelt, den traditionellen, figurativen Kunstbegriff zu entmystifizieren, der in den Mittelpunkt der Debatte und der Problematik gestellt wird, die versucht, gesellschaftliche Haltungen zu hinterfragen.
„Wir möchten, ohne Anspruch auf konzeptionelle oder theoretische Genauigkeit, einige Aspekte unserer Position und unserer Tätigkeit einfach und klar darlegen. Es sei darauf hingewiesen, dass unsere Arbeit keinen Anspruch auf Absolutheit und Endgültigkeit erhebt. Unser Hauptanliegen ist es, uns in der zeitgenössischen Kunst zu verorten, wobei wir uns bewusst sind, dass plastische Kunst eine soziale Konnotation behalten muss [...].
Das Konzept des Kunstwerkes beginnt bei uns zu verschwinden. Wir versuchen einfach, mit klaren und objektiven Mitteln die tatsächliche menschliche Erfahrung zu visualisieren [...].
Was die praktische Umsetzung betrifft, so wird eine immaterielle Ebene betont, die zwischen dem Werk (oder der Erfahrung) und dem menschlichen Auge existiert. Jedes Kunstwerk ist vor allem eine visuelle Präsenz. Wir erkennen den visuellen Dialog zwischen Wesen und Objekt. Der Platz, den wir der Existenz der plastischen Tatsache einräumen, liegt weder in der vorgefassten emotionalen Vermutung des Seins, noch in der technischen Realisierung des Werks selbst, sondern in der Konjugation von Sein und Objekt auf einer äquidistanten visuellen Ebene“.
Julio Le Parc, Elimina la parola „Arte”, 1960
Gunter Damisch,当代艺术I-
Gunter Damisch * - Zeitgenössische Kunst I-
(Steyr/Upper Austria 1958–2016 Vienna)
“Gelbfeldweltversammlung”, signed, dated (illegible) G. Damisch 94 (?) on the reverse as well as titled “Gelbfeldweltversammlung”, oil on canvas, 110 x 110 cm, on stretcher
Exhibited and full-page colour ill. in catalogue:
Gunter Damisch. Malerei, Galerie Hilger, 1995, plate 4
Provenance:
Private Collection, Vienna
Für mich ist die Kunst eine Kraft zum Leben und eine Lebensform, sich selbst zu finden.
Gunter Damisch – im Gespräch mit Friedhelm Mennekes
aus dem angeführten Katalog
For me, art is a life force and a way of life through which to find oneself.
Gunter Damisch, in conversation with Friedhelm Mennekes from the aforementioned catalogue
Helmut Leherb(Leherbauer)-现代-
Helmut Leherb (Leherbauer) * - Moderne-
(Wien 1933–1997)
„Latte liquidée“, 1962, signiert Leherb, Öl auf Leinwand, 65 x 52 cm, kleines Loch links, gerahmt
Ganzseitige Farbabb.:
Leherb. Le Monde d’un Surréaliste, Verlag Arcade, 1973, S. 135
Provenienz:
Sammlung Georg Prachner, Wien
Privatsammlung, Wien
Ich sehe diesen großen Künstler mit der enormen Erlebnisfähigkeit, seiner fast kindlich-naiven Unverfrorenheit der Verachtung von Gesellschaft und Spekulation, zugrundegehen, …während ihm „surrealerweise“ ein Stück der schwarzen Anarchistenfahne aus dem europäisch-maßgeschneiderten Kostüm flattert. Was Leherb überdies heftig leugnen dürfte, denn für ihn, - und seit ich sein Werk kenne, auch für mich – ist die Farbe potentieller Destruktion, (und was gilt sonst?), sein prachtvoll reines, schimmerndes Blau.
William Tracy Ellis in „Arts Review”, New York, no. 34, 1966 aus der angeführten Literatur
Alfons Walde-现代-
Alfons Walde * - Moderne-
(Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel)
„Einsamer Berghof“, ca. 1935, signiert A. Walde, Öl auf Karton, 43 x 71 cm, Orig.-Rahmen
Verzeichnet:
Archiv Alfons Walde
Provenienz:
direkt vom Künstler erworben
Privatsammlung, Kitzbühel
im Erbgang an den jetzigen Besitzer
Ausstellung:
Das Gemälde war in den letzten zehn Jahren als Leihgabe in der ständigen Sammlung des Alfons-Walde-Museums in Kitzbühel ausgestellt.
Der „Einsame Berghof“ mit seinem im gleißenden Schnee ruhenden Bauernhaus und der Staffage einer Mutter mit Kind zählt zu den einfühlsamsten Bildmotiven Alfons Waldes in den frühen 1930er Jahren. Charakteristisch ist die weiche, zum Teil pastos trockene Malweise, die differenzierte Farbnuancen und unterschiedliche plastische Ausformungen erzielt. Das warme, ungebrochene Licht des späten Winters unterstreicht die Haptik der Dinge, sanft gleitende Schatten modellieren und beleben die klangvolle Ruhe dieser Naturbetrachtung. Räumliche Tiefe vermittelt der Blick in eine Landschaftsmulde und hinüber auf einen hoch aufsteigenden Berghang, zugedeckt von Schneefeldern, dessen Farbe sich mit dem Tageslicht vom hellen Weiß zum zarten Rosa der Dämmerung reizvoll verändert.
„Die Werke anderer Maler interessieren mich immer weniger. Ich habe nichts zu gewinnen. Mir bleibt nur die Natur als Vorbild.“
Alfons Walde 1925
福图纳托·德佩罗-现代-
-
(Fondo/Trient 1892–1960 Rovereto)
Mongolfiera sopra New Milford, 1948, Öl auf Leinwand, 80 x 105 cm, gerahmt
Im Herbst 1947 unternahm Depero einen weiteren Versuch, sich in Amerika zu etablieren. Er hoffte, mit „Buxus“ den Durchbruch zu schaffen, verbrachte jedoch den Winter 1947-1948, einen der kältesten in New York seit Menschengedenken, einsam und fast verhungert in einem Hinterzimmer eines Büros.
Für den Futurismus und sein eigenes Werk fand er nur Feindseligkeit und verschlossene Türen vor:
Glücklicherweise kam im Frühjahr 1948 auch seine Frau aus Italien nach und sie fanden Gastfreundschaft in einer schönen Villa in New Milford, Connecticut, etwa 150 Meilen von New York entfernt. Dort, inmitten der ländlichen Ruhe, fand er ein Gefühl der Gelassenheit und konnte hart arbeiten. „Die Natur“, schrieb er an einen Freund, „ist hier einfach ozeanisch. Wir sind von Hügeln mit üppiger Vegetation umgeben ... Wir sind eingetaucht in eine Palette von Grüntönen und Pflanzen aller Art ... Alles, was ich höre, ist das Rascheln der Blätter von sechs riesigen, typisch amerikanischen Pappeln. Nur wenige Autos fahren vorbei, denn wir befinden uns hier richtig auf dem Land mit riesigen Rinderherden ... Wenn ich daran denke, dass ich gestern sogar Rosetta und mich selbst nackt im Gras gemalt habe, während am Himmel über New Milford ein Heißluftballon vorbeiflog ...“
M. Scudiero, D. Magnetti, Depero Futurista, Turin 2004
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胡里奥·勒帕克,当代艺术I-
-
(Mendoza, Argentinien 1928 geb., lebt und arbeitet in Paris)
Continuel Mobile Rouge Vert, 1969, rückseitig auf einem Aufkleber signiert, Aluminium, Nylon und Kunststoff, 100 x 100 x 8,5 cm
Wir danken dem Atelier Le Parc für die Bestätigung der Authentizität dieses Werkes.
Der Künstler Julio Le Parc (geb. 1928) experimentierte mit der kinetischen und konzeptuellen Kunst der 1960er Jahre und gehört so zu den Künstlern der Op-Art, oder Optischen Kunst.
Seine Werke aus den 1960er Jahren zielen darauf ab, den Blick des Betrachters durch den Einsatz beweglicher plastischer Elemente, künstlicher Beleuchtung, beweglicher Materialien und Nylonfäden zu beeinflussen und mit ihm zu interagieren.
Seine kontinuierliche Erforschung der visuellen Wirkung von Kunst führte 1960 zur Gründung der GRAV (Groupe de Recherche d’Art Visuel) in Paris.
Er wurde von der Biennale von Venedig anerkannt und erhielt 1966 den ersten Preis. Die Serie der Continuel Mobile, wie das hier vorgestellte Werk in grün und rot, beschreibt der Künstler 1968 wie folgt: „Diese Kästen halfen mir, mich mit den Problemen auseinanderzusetzen, die mich damals beschäftigten: die Vielfalt der Situationen in ein und derselben Erfahrung, die Begriffe der Bewegung, der Instabilität und der Wahrscheinlichkeit, die Berücksichtigung äußerer Zufälligkeiten im Werk, der Wunsch, mich von der Vorstellung eines stabilen, einmaligen und definitiven Werks zu lösen.
Eine solche Erfahrung lässt sich wie folgt beschreiben. Auf einen weißen Hintergrund (60 x 60 cm) wird in einem Abstand von 5 cm eine weitere weiße Fläche gleicher Größe gelegt. Diese zweite Fläche wird gleichmäßig in 5 x 5 cm große Quadrate geschnitten. Diese Quadrate werden, während sie ihre Position beibehalten, an einem sehr dünnen Nylonfaden vor dem Hintergrund aufgehängt, so dass sie alle möglichen Positionen einnehmen und sich jeweils unabhängig voneinander drehen können. So sind ihre Positionen unbestimmt, ihre Bewegung wird je nach Beschaffenheit der Umgebungsluft langsamer oder schneller und die Beleuchtung verändert sich mit dem Winkel des Lichts [...]“.
Diese Erfahrungen werden visuell in eine immer andere und doch immer gleiche Situation übersetzt und von Le Parc mit der Absicht entwickelt, den traditionellen, figurativen Kunstbegriff zu entmystifizieren, der in den Mittelpunkt der Debatte und der Problematik gestellt wird, die versucht, gesellschaftliche Haltungen zu hinterfragen.
„Wir möchten, ohne Anspruch auf konzeptionelle oder theoretische Genauigkeit, einige Aspekte unserer Position und unserer Tätigkeit einfach und klar darlegen. Es sei darauf hingewiesen, dass unsere Arbeit keinen Anspruch auf Absolutheit und Endgültigkeit erhebt. Unser Hauptanliegen ist es, uns in der zeitgenössischen Kunst zu verorten, wobei wir uns bewusst sind, dass plastische Kunst eine soziale Konnotation behalten muss [...].
Das Konzept des Kunstwerkes beginnt bei uns zu verschwinden. Wir versuchen einfach, mit klaren und objektiven Mitteln die tatsächliche menschliche Erfahrung zu visualisieren [...].
Was die praktische Umsetzung betrifft, so wird eine immaterielle Ebene betont, die zwischen dem Werk (oder der Erfahrung) und dem menschlichen Auge existiert. Jedes Kunstwerk ist vor allem eine visuelle Präsenz. Wir erkennen den visuellen Dialog zwischen Wesen und Objekt. Der Platz, den wir der Existenz der plastischen Tatsache einräumen, liegt weder in der vorgefassten emotionalen Vermutung des Seins, noch in der technischen Realisierung des Werks selbst, sondern in der Konjugation von Sein und Objekt auf einer äquidistanten visuellen Ebene“.
Julio Le Parc, Elimina la parola „Arte”, 1960
Gunter Damisch,当代艺术I-
Gunter Damisch * - Zeitgenössische Kunst I-
(Steyr/Upper Austria 1958–2016 Vienna)
“Gelbfeldweltversammlung”, signed, dated (illegible) G. Damisch 94 (?) on the reverse as well as titled “Gelbfeldweltversammlung”, oil on canvas, 110 x 110 cm, on stretcher
Exhibited and full-page colour ill. in catalogue:
Gunter Damisch. Malerei, Galerie Hilger, 1995, plate 4
Provenance:
Private Collection, Vienna
Für mich ist die Kunst eine Kraft zum Leben und eine Lebensform, sich selbst zu finden.
Gunter Damisch – im Gespräch mit Friedhelm Mennekes
aus dem angeführten Katalog
For me, art is a life force and a way of life through which to find oneself.
Gunter Damisch, in conversation with Friedhelm Mennekes from the aforementioned catalogue
Helmut Leherb(Leherbauer)-现代-
Helmut Leherb (Leherbauer) * - Moderne-
(Wien 1933–1997)
„Latte liquidée“, 1962, signiert Leherb, Öl auf Leinwand, 65 x 52 cm, kleines Loch links, gerahmt
Ganzseitige Farbabb.:
Leherb. Le Monde d’un Surréaliste, Verlag Arcade, 1973, S. 135
Provenienz:
Sammlung Georg Prachner, Wien
Privatsammlung, Wien
Ich sehe diesen großen Künstler mit der enormen Erlebnisfähigkeit, seiner fast kindlich-naiven Unverfrorenheit der Verachtung von Gesellschaft und Spekulation, zugrundegehen, …während ihm „surrealerweise“ ein Stück der schwarzen Anarchistenfahne aus dem europäisch-maßgeschneiderten Kostüm flattert. Was Leherb überdies heftig leugnen dürfte, denn für ihn, - und seit ich sein Werk kenne, auch für mich – ist die Farbe potentieller Destruktion, (und was gilt sonst?), sein prachtvoll reines, schimmerndes Blau.
William Tracy Ellis in „Arts Review”, New York, no. 34, 1966 aus der angeführten Literatur
Alfons Walde-现代-
Alfons Walde * - Moderne-
(Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel)
„Einsamer Berghof“, ca. 1935, signiert A. Walde, Öl auf Karton, 43 x 71 cm, Orig.-Rahmen
Verzeichnet:
Archiv Alfons Walde
Provenienz:
direkt vom Künstler erworben
Privatsammlung, Kitzbühel
im Erbgang an den jetzigen Besitzer
Ausstellung:
Das Gemälde war in den letzten zehn Jahren als Leihgabe in der ständigen Sammlung des Alfons-Walde-Museums in Kitzbühel ausgestellt.
Der „Einsame Berghof“ mit seinem im gleißenden Schnee ruhenden Bauernhaus und der Staffage einer Mutter mit Kind zählt zu den einfühlsamsten Bildmotiven Alfons Waldes in den frühen 1930er Jahren. Charakteristisch ist die weiche, zum Teil pastos trockene Malweise, die differenzierte Farbnuancen und unterschiedliche plastische Ausformungen erzielt. Das warme, ungebrochene Licht des späten Winters unterstreicht die Haptik der Dinge, sanft gleitende Schatten modellieren und beleben die klangvolle Ruhe dieser Naturbetrachtung. Räumliche Tiefe vermittelt der Blick in eine Landschaftsmulde und hinüber auf einen hoch aufsteigenden Berghang, zugedeckt von Schneefeldern, dessen Farbe sich mit dem Tageslicht vom hellen Weiß zum zarten Rosa der Dämmerung reizvoll verändert.
„Die Werke anderer Maler interessieren mich immer weniger. Ich habe nichts zu gewinnen. Mir bleibt nur die Natur als Vorbild.“
Alfons Walde 1925
福图纳托·德佩罗-现代-
-
(Fondo/Trient 1892–1960 Rovereto)
Mongolfiera sopra New Milford, 1948, Öl auf Leinwand, 80 x 105 cm, gerahmt
Im Herbst 1947 unternahm Depero einen weiteren Versuch, sich in Amerika zu etablieren. Er hoffte, mit „Buxus“ den Durchbruch zu schaffen, verbrachte jedoch den Winter 1947-1948, einen der kältesten in New York seit Menschengedenken, einsam und fast verhungert in einem Hinterzimmer eines Büros.
Für den Futurismus und sein eigenes Werk fand er nur Feindseligkeit und verschlossene Türen vor:
Glücklicherweise kam im Frühjahr 1948 auch seine Frau aus Italien nach und sie fanden Gastfreundschaft in einer schönen Villa in New Milford, Connecticut, etwa 150 Meilen von New York entfernt. Dort, inmitten der ländlichen Ruhe, fand er ein Gefühl der Gelassenheit und konnte hart arbeiten. „Die Natur“, schrieb er an einen Freund, „ist hier einfach ozeanisch. Wir sind von Hügeln mit üppiger Vegetation umgeben ... Wir sind eingetaucht in eine Palette von Grüntönen und Pflanzen aller Art ... Alles, was ich höre, ist das Rascheln der Blätter von sechs riesigen, typisch amerikanischen Pappeln. Nur wenige Autos fahren vorbei, denn wir befinden uns hier richtig auf dem Land mit riesigen Rinderherden ... Wenn ich daran denke, dass ich gestern sogar Rosetta und mich selbst nackt im Gras gemalt habe, während am Himmel über New Milford ein Heißluftballon vorbeiflog ...“
M. Scudiero, D. Magnetti, Depero Futurista, Turin 2004