93. 保罗·弗洛拉在 高清作品[44%]

DO-Paul Flora  - Weihnachtsauktion
图片文件像素:5133 x 4829 px

保罗·弗洛拉在圣诞拍卖会上-

Paul Flora * - Weihnachtsauktion-

(Glurns 1922-2009 Innsbruck)
Harlekin mit großem Ball, signiert und datiert unten rechts: Flora (19)80, betitelt unten links, mit Widmung unten mittig, Feder/Tusche/Buntstifte auf Bütten, fixiert auf Karton, Darstellungsgröße ca. 18 x 25,5 cm, Blattgröße ca. 24,5 x 32 cm, dünnes Kartonpassepartout, beschädigter Rahmen, stark gebräunt, Ränder wellig Ruf 700

96. 奥斯卡·科柯施卡` by Oskar Kokoschka 高清作品[40%]

DO-Oskar Kokoschka  - Druckgrafik und Editionen
图片文件像素:4600 x 3500 px

奥斯卡·科柯施卡-

-

(Pöchlarn 1886-1980 Villeneuve)
"Gelbe und violette Iris", 1979/1980, Lithographie in Farbe auf gelb überdrucktem Velin, nach einem Aquarell von 1960, signiert OKokoschka, Nr. 68 von 85 nummerierten Exemplaren, Darstellungsmaße 60 x 40 cm, Blattmaße 65 x 50 cm, gedruckt von Wolfensberger/Zürich und 1980 herausgegeben vom Grafos-Verlag/Vaduz für den Verband Deutscher Ärzte (Sammlerkreis Kunst), Wingler/Welz 528, die äußeren Ränder umlaufend bis zu 1,5 cm verfärbt, gerahmt, (RAC)

97. 弗里德里希·艾布纳` by Friedrich Eibner 高清作品[40%]

DO-Friedrich Eibner - Meisterzeichnungen und Druckgraphik bis 1900, Aquarelle, Miniaturen
图片文件像素:4600 x 3500 px

弗里德里希·艾布纳-

-

(Hilpolstein in der Oberpfalz 1825-1877 München) Der Marienplatz in München mit der "Frauenkirche" im Hintergrund, signiert und datiert F. Eibner 1851, Aquarell auf Papier, 24,5 x 29,5 cm, gerahmt, Ränder verstärkt, (BH)

verso Hinweis: "aus einem Album welches für Henri Herzog von Bordeaus (Titular-König Henri V von Frankreich und Navarra) zusammengestellt und ihm von seiner Schwester Louise Marie Thérèse (verehelicht mit Carlo, Herzog von Parma im Jahre 1845) zum Geschenk gemacht wurde"

98. 阿尔弗雷德·奥夫纳(Alfred Offner):1900年以前的绘画大师和版画、水彩画、微缩画` by Alfred Offner 高清作品[33%]

DO-Alfred Offner - Meisterzeichnungen und Druckgraphik bis 1900, Aquarelle, Miniaturen
图片文件像素:4600 x 3500 px

阿尔弗雷德·奥夫纳(Alfred Offner):1900年以前的绘画大师和版画、水彩画、微缩画-

-

(Czernowitz 1879-1947 Pobezovice) Unter Kastanienbäumen im Wiener Prater (?), signiert Al. Offner, Pastell auf Papier auf Leinwand, 75 x 96,5 cm, gerahmt, (BH)

Alfred Offner erhielt seinen ersten Kunstunterricht in Czernowitz bei Hugo Zonka. Danach studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Wien und ab 1902 an der Königlichen Akademie der Künste in München unter Ludwig von Herterich. Der junge Künstler nahm in der Folge an Kunstausstellungen in Czernowitz teil. Ab 1907 war Offner Mitglied der Wiener Secession. Er fertigte Gebrauchsgrafik - Plakate, Vivatbänder und Buchillustrationen an. Zwischen 1925 und 1931 beschickte der Künstler die Jahresausstellungen im Wiener Künstlerhaus mit Pastellen und Ölgemälden, Porträts und Landschaften.

99. Alfons Walde-现代 高清作品[24%]

DO-Alfons Walde  - Moderne
图片文件像素:5082 x 5172 px

Alfons Walde-现代-

Alfons Walde * - Moderne-

(Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel)
„Kirchstiege“, Anfang 1920er Jahre, monogrammiert A. W., auf der Rückseite Klebezettel (Fragment) in der Handschrift des Künstlers: Alfons ... No 1 „Kirchstiege“; sowie Klebezettel: Alfons Walde, Kitzbühel Tirol, Öltempera auf Karton, 70 x 75 cm, an den Rändern mit Nägeln auf Holzrahmen des Künstlers montiert, gerahmt

Verzeichnet:
Archiv Alfons Walde

Provenienz:
Dr. Franz Stiassny (1902–1992), Österreich/Israel - direkt vom Künstler erworben
dessen Erben

Ausgestellt und ganzseitige Abbildung im Katalog:
Tiroler Künstler. Ausstellung in Westfalen - Rheinland. Herbst 1925 - Frühjahr 1926, Veranstalter: Stadt Gelsenkirchen / Tiroler Künstlerverein „Heimat“ / Künstlergruppe „Wage“, Innsbruck, unter Nr. 172 verzeichnet.

Der Landschafts- und Lebensraum in und um Kitzbühel bot für Alfons Walde eine breit gefächerte Ausgangsbasis für seinen künstlerischen Weg. Für sein vitales, in einer Vielfalt gestaltetes Lebensbild war hier eine traditionsreiche Grundlage vorgegeben, die von der Mentalität und der Wesensart der städtischen und bäuerlichen Menschen geprägt war. Im Zusammenschluß von Natur und Mensch erwuchs eine auf beiden Polen fußende Motivwahl. Dies mag für die überregionale Bedeutung eines Künstlers eine schmale Basis darstellen, wie reich aber dieses Fundament an Erlebniswerten sein konnte, demonstriert Walde in seinem Œuvre. Wer die Kitzbüheler Landschaft in sich aufzunehmen weiß, erfährt den Reichtum dieser Region, wer den Menschen dieser Gegend nähertreten kann, fühlt sich den Menschenbildern Waldes nahe.
Gert Ammann, Alfons Walde, 4. Auflage, Tyrolia Verlag, 2001

„Es ist ihm gelungen, eine volkstümliche Kraft festzuhalten, die es heute nicht mehr gibt, und sie in die großen Linien und Flächen des Expressionismus zu bannen und damit vor dem Salontirolerischen zu bewahren. So wird Walde als der Maler des Unverwüstlichen und Unverbrauchten im Unterländer Volk immer einen festen Platz in der Tiroler Kunst behalten“
Erich Egg: Kunst in Kitzbühel, Stadtbuch Kitzbühel, Band III, 1970

100. 恩斯特·路德维希·基什内尔-现代 高清作品[23%]

DO-Ernst Ludwig Kirchner - Moderne
图片文件像素:5189 x 4294 px

恩斯特·路德维希·基什内尔-现代-

Ernst Ludwig Kirchner - Moderne-

(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch bei Davos)
Marokkaner, ca. 1909, Buntstift, Kohle auf Papier, rückseitig E. L. Kirchner Nachlassstempel, nummeriert FS Dr/Bi 13, 33 x 45 cm, gerahmt

Provenienz:
Nachlass des Künstlers
Frankfurter Kunstkabinett, Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt am Main
New Art Center, Weintraub Gallery, New York
Privatsammlung, Rhode Island
Max Vater (1992)
Kunsthandel Wolfgang Werner, Bremen/Berlin (um 1992)
Privatsammlung, Deutschland

Ausgestellt/Literatur:
Frankfurt am Main, Frankfurter Kunstkabinett, Hanna Bekker vom Rath, 1954, Kat.-Nr. 54
Bremen/Berlin, Kunsthandel Wolfgang Werner, Expressionisten. Aquarelle und Graphiken, Kat.-Nr. 3 mit Farbabbildung

Ernst Ludwig Kirchners umfangreiches Oeuvre beeindruckt durch seine starken Farben und energischen Konturen. Die mit farbiger Kreide und Kohle angefertigte Zeichnung stellt skizzenhaft vier Personen dar. Die Umrisse der Figuren sind nur mit wenigen markanten Liniensegmenten wiedergegeben, die buntfarbige Kleidung ist mit summarischer Schraffur angedeutet.
Zur Entstehungszeit des Blattes 1909 gab es in Dresden einige „Völkerschauen“, die Kirchner sowie weitere Brücke-Künstler häufig besuchten. Bei diesen Schauen wurden Menschen als lebende Ausstellungsobjekte vorgeführt, fremdländische Tänze und Riten ihrer jeweiligen Heimat als Spektakel arrangiert. Den Brücke-Künstlern dienten die Artisten als Projektionsfläche für das Idealbild des ursprünglichen und naturverbundenen Menschen. Während Kirchners Zeitgenossen ihre Faszination des Exotischen mit Reisen in ferne Länder nachspürten, rezipierte Kirchner die außereuropäischen Kulturen lediglich bei Besuchen im Völkerkundemuseum oder den erwähnten Völkerschauen in Dresden. Da Kirchner Europa nie verließ, war seine Vorstellung von den Bildern geprägt, die ihm bei ebensolchen Vorführungen, aber auch in Museen und in der Literatur begegneten. Kirchner, der nicht einen Tag ohne sein Skizzenbuch unterwegs war, besaß das Talent mit nur wenigen präzisen Strichen ganze Szenerien einzufangen. Er hielt alles fest, was sein künstlerisches Auge reizte.
im Februar 1909 besuchte Kirchner nachweislich eine Vorstellung des Dresdener Zirkus Sarrasani. Er beobachtete die marokkanischen Akrobaten und hielt ihren Auftritt im Skizzenbuch Skb 7 fest. Die vor Ort gemachten Skizzen verarbeitete Kirchner später in zahlreichen Gemälden, Aquarellen und Druckgrafiken.

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93. 保罗·弗洛拉在 高清作品[44%]

DO-Paul Flora  - Weihnachtsauktion
图片文件像素:5133 x 4829 px

保罗·弗洛拉在圣诞拍卖会上-

Paul Flora * - Weihnachtsauktion-

(Glurns 1922-2009 Innsbruck)
Harlekin mit großem Ball, signiert und datiert unten rechts: Flora (19)80, betitelt unten links, mit Widmung unten mittig, Feder/Tusche/Buntstifte auf Bütten, fixiert auf Karton, Darstellungsgröße ca. 18 x 25,5 cm, Blattgröße ca. 24,5 x 32 cm, dünnes Kartonpassepartout, beschädigter Rahmen, stark gebräunt, Ränder wellig Ruf 700

96. 奥斯卡·科柯施卡` by Oskar Kokoschka 高清作品[40%]

DO-Oskar Kokoschka  - Druckgrafik und Editionen
图片文件像素:4600 x 3500 px

奥斯卡·科柯施卡-

-

(Pöchlarn 1886-1980 Villeneuve)
"Gelbe und violette Iris", 1979/1980, Lithographie in Farbe auf gelb überdrucktem Velin, nach einem Aquarell von 1960, signiert OKokoschka, Nr. 68 von 85 nummerierten Exemplaren, Darstellungsmaße 60 x 40 cm, Blattmaße 65 x 50 cm, gedruckt von Wolfensberger/Zürich und 1980 herausgegeben vom Grafos-Verlag/Vaduz für den Verband Deutscher Ärzte (Sammlerkreis Kunst), Wingler/Welz 528, die äußeren Ränder umlaufend bis zu 1,5 cm verfärbt, gerahmt, (RAC)

97. 弗里德里希·艾布纳` by Friedrich Eibner 高清作品[40%]

DO-Friedrich Eibner - Meisterzeichnungen und Druckgraphik bis 1900, Aquarelle, Miniaturen
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弗里德里希·艾布纳-

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(Hilpolstein in der Oberpfalz 1825-1877 München) Der Marienplatz in München mit der "Frauenkirche" im Hintergrund, signiert und datiert F. Eibner 1851, Aquarell auf Papier, 24,5 x 29,5 cm, gerahmt, Ränder verstärkt, (BH)

verso Hinweis: "aus einem Album welches für Henri Herzog von Bordeaus (Titular-König Henri V von Frankreich und Navarra) zusammengestellt und ihm von seiner Schwester Louise Marie Thérèse (verehelicht mit Carlo, Herzog von Parma im Jahre 1845) zum Geschenk gemacht wurde"

98. 阿尔弗雷德·奥夫纳(Alfred Offner):1900年以前的绘画大师和版画、水彩画、微缩画` by Alfred Offner 高清作品[33%]

DO-Alfred Offner - Meisterzeichnungen und Druckgraphik bis 1900, Aquarelle, Miniaturen
图片文件像素:4600 x 3500 px

阿尔弗雷德·奥夫纳(Alfred Offner):1900年以前的绘画大师和版画、水彩画、微缩画-

-

(Czernowitz 1879-1947 Pobezovice) Unter Kastanienbäumen im Wiener Prater (?), signiert Al. Offner, Pastell auf Papier auf Leinwand, 75 x 96,5 cm, gerahmt, (BH)

Alfred Offner erhielt seinen ersten Kunstunterricht in Czernowitz bei Hugo Zonka. Danach studierte er an der Akademie der bildenden Künste in Wien und ab 1902 an der Königlichen Akademie der Künste in München unter Ludwig von Herterich. Der junge Künstler nahm in der Folge an Kunstausstellungen in Czernowitz teil. Ab 1907 war Offner Mitglied der Wiener Secession. Er fertigte Gebrauchsgrafik - Plakate, Vivatbänder und Buchillustrationen an. Zwischen 1925 und 1931 beschickte der Künstler die Jahresausstellungen im Wiener Künstlerhaus mit Pastellen und Ölgemälden, Porträts und Landschaften.

99. Alfons Walde-现代 高清作品[24%]

DO-Alfons Walde  - Moderne
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Alfons Walde-现代-

Alfons Walde * - Moderne-

(Oberndorf 1891–1958 Kitzbühel)
„Kirchstiege“, Anfang 1920er Jahre, monogrammiert A. W., auf der Rückseite Klebezettel (Fragment) in der Handschrift des Künstlers: Alfons ... No 1 „Kirchstiege“; sowie Klebezettel: Alfons Walde, Kitzbühel Tirol, Öltempera auf Karton, 70 x 75 cm, an den Rändern mit Nägeln auf Holzrahmen des Künstlers montiert, gerahmt

Verzeichnet:
Archiv Alfons Walde

Provenienz:
Dr. Franz Stiassny (1902–1992), Österreich/Israel - direkt vom Künstler erworben
dessen Erben

Ausgestellt und ganzseitige Abbildung im Katalog:
Tiroler Künstler. Ausstellung in Westfalen - Rheinland. Herbst 1925 - Frühjahr 1926, Veranstalter: Stadt Gelsenkirchen / Tiroler Künstlerverein „Heimat“ / Künstlergruppe „Wage“, Innsbruck, unter Nr. 172 verzeichnet.

Der Landschafts- und Lebensraum in und um Kitzbühel bot für Alfons Walde eine breit gefächerte Ausgangsbasis für seinen künstlerischen Weg. Für sein vitales, in einer Vielfalt gestaltetes Lebensbild war hier eine traditionsreiche Grundlage vorgegeben, die von der Mentalität und der Wesensart der städtischen und bäuerlichen Menschen geprägt war. Im Zusammenschluß von Natur und Mensch erwuchs eine auf beiden Polen fußende Motivwahl. Dies mag für die überregionale Bedeutung eines Künstlers eine schmale Basis darstellen, wie reich aber dieses Fundament an Erlebniswerten sein konnte, demonstriert Walde in seinem Œuvre. Wer die Kitzbüheler Landschaft in sich aufzunehmen weiß, erfährt den Reichtum dieser Region, wer den Menschen dieser Gegend nähertreten kann, fühlt sich den Menschenbildern Waldes nahe.
Gert Ammann, Alfons Walde, 4. Auflage, Tyrolia Verlag, 2001

„Es ist ihm gelungen, eine volkstümliche Kraft festzuhalten, die es heute nicht mehr gibt, und sie in die großen Linien und Flächen des Expressionismus zu bannen und damit vor dem Salontirolerischen zu bewahren. So wird Walde als der Maler des Unverwüstlichen und Unverbrauchten im Unterländer Volk immer einen festen Platz in der Tiroler Kunst behalten“
Erich Egg: Kunst in Kitzbühel, Stadtbuch Kitzbühel, Band III, 1970

100. 恩斯特·路德维希·基什内尔-现代 高清作品[23%]

DO-Ernst Ludwig Kirchner - Moderne
图片文件像素:5189 x 4294 px

恩斯特·路德维希·基什内尔-现代-

Ernst Ludwig Kirchner - Moderne-

(Aschaffenburg 1880–1938 Frauenkirch bei Davos)
Marokkaner, ca. 1909, Buntstift, Kohle auf Papier, rückseitig E. L. Kirchner Nachlassstempel, nummeriert FS Dr/Bi 13, 33 x 45 cm, gerahmt

Provenienz:
Nachlass des Künstlers
Frankfurter Kunstkabinett, Hanna Bekker vom Rath, Frankfurt am Main
New Art Center, Weintraub Gallery, New York
Privatsammlung, Rhode Island
Max Vater (1992)
Kunsthandel Wolfgang Werner, Bremen/Berlin (um 1992)
Privatsammlung, Deutschland

Ausgestellt/Literatur:
Frankfurt am Main, Frankfurter Kunstkabinett, Hanna Bekker vom Rath, 1954, Kat.-Nr. 54
Bremen/Berlin, Kunsthandel Wolfgang Werner, Expressionisten. Aquarelle und Graphiken, Kat.-Nr. 3 mit Farbabbildung

Ernst Ludwig Kirchners umfangreiches Oeuvre beeindruckt durch seine starken Farben und energischen Konturen. Die mit farbiger Kreide und Kohle angefertigte Zeichnung stellt skizzenhaft vier Personen dar. Die Umrisse der Figuren sind nur mit wenigen markanten Liniensegmenten wiedergegeben, die buntfarbige Kleidung ist mit summarischer Schraffur angedeutet.
Zur Entstehungszeit des Blattes 1909 gab es in Dresden einige „Völkerschauen“, die Kirchner sowie weitere Brücke-Künstler häufig besuchten. Bei diesen Schauen wurden Menschen als lebende Ausstellungsobjekte vorgeführt, fremdländische Tänze und Riten ihrer jeweiligen Heimat als Spektakel arrangiert. Den Brücke-Künstlern dienten die Artisten als Projektionsfläche für das Idealbild des ursprünglichen und naturverbundenen Menschen. Während Kirchners Zeitgenossen ihre Faszination des Exotischen mit Reisen in ferne Länder nachspürten, rezipierte Kirchner die außereuropäischen Kulturen lediglich bei Besuchen im Völkerkundemuseum oder den erwähnten Völkerschauen in Dresden. Da Kirchner Europa nie verließ, war seine Vorstellung von den Bildern geprägt, die ihm bei ebensolchen Vorführungen, aber auch in Museen und in der Literatur begegneten. Kirchner, der nicht einen Tag ohne sein Skizzenbuch unterwegs war, besaß das Talent mit nur wenigen präzisen Strichen ganze Szenerien einzufangen. Er hielt alles fest, was sein künstlerisches Auge reizte.
im Februar 1909 besuchte Kirchner nachweislich eine Vorstellung des Dresdener Zirkus Sarrasani. Er beobachtete die marokkanischen Akrobaten und hielt ihren Auftritt im Skizzenbuch Skb 7 fest. Die vor Ort gemachten Skizzen verarbeitete Kirchner später in zahlreichen Gemälden, Aquarellen und Druckgrafiken.