1. 微型画家,18。` by Miniaturist, 18. Jahrhundert 高清作品[50%]

DO-Miniaturist, 18. Jahrhundert - Weihnachtsauktion
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家,18。圣诞节拍卖会-

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一位高贵女士的坐像,据说是路易十五的妻子玛丽亚·莱斯茨琴斯卡王后。,法国国王(1715-1774),字母组合在左下角:J或G(镜像)MK,较老的归属于乔治·梅尔基奥·克劳斯(法兰克福,1737-1806魏玛),象牙水粉,约15 x 12厘米,下方修剪良好,右边缘有小缺陷,框架受物种保护(ASA)联阵600

5. 德国插画家,17/18世纪` by Deutscher Illustrator, 17./18. Jahrhundert 高清作品[48%]

DO-Deutscher Illustrator, 17./18. Jahrhundert - Meisterzeichnungen und Druckgraphik bis 1900, Aquarelle, Miniaturen
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德国插画家,17/18世纪-

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Eine Sammlung von Entwürfen für Spielkarten, darstellend Szenen aus dem Alten Testament, z. B. Abraham, Lot und seine Töchter, Abel und Kain, Absolon, Thamar, Goliat, ect. mit Farbzeichen versehen, die in Böhmen und Sachsen für Kartenspiele verwendet wurden, Aquarell, Feder, Tusche und Goldhöhung auf Pergament, auf Karton montiert, 9,7 x 6,3 cm, Passep., ohne Rahmen, (33) (Hu)

6. 哈布斯堡宫廷画家,1550大师` by Habsburger Hofmaler, um 1550 高清作品[48%]

DO-Habsburger Hofmaler, um 1550 - Alte Meister
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哈布斯堡宫廷画家,1550大师-

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Bildnis Kaiser Friedrichs III. (1415–1493, Regentschaft ab 1452) im Profil,
undeutlich signiert: Jacob Attg. (?) und rückseitig mit 1552 datiert,
rückseitig ein kunstvolles Monogramm,
Öl auf Holz, 40 x 25 cm, gerahmt

Wir danken Bernd Konrad für seine Hilfe bei der Katalogisierung des vorliegenden Gemäldes.

Bei diesem höchst ungewöhnlichen Bildnis des alternden ersten Kaisers der Habsburgerdynastie handelt es sich um eine interessante Neuentdeckung. Es sind drei weitere Darstellungen – nur eine davon ein Porträt – bekannt, auf denen der Kaiser ähnlich gekleidet im Profil zu sehen ist. Eine in einem weitaus härteren Stil gemalte Fassung, möglicherweise eine Kopie nach dem vorliegenden Gemälde, befindet sich auf Schloss Ambras, Innsbruck (siehe E. Buchner, Das deutsche Bildnis der Spätgotik und der frühen Dürerzeit, Berlin 1953, S. 121, Kat. Nr. 135a, Abb. 2). Buchner schreibt das Ambraser Porträt dem Meister der Habsburger, einem namenlosen Nachfolger Michael Pachers, der in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts in Tirol als Hofmaler tätig war, oder dessen Werkstatt zu. Das vorliegende Gemälde könnte aus demselben Kreis stammen, wobei die Signatur auf der Rückseite der Nadelholztafel helfen könnte, den anonymen Meister oder einen seiner Schüler zu identifizieren. Interessant ist, dass eine weitere Darstellung des Kaisers im Profil, die ihn ebenfalls mit der auffälligen perlenbesetzten Kopfbedeckung zeigt, in ein Hauptwerk des schwer fassbaren Meisters der Habsburger, nämlich in das Fragment der Anbetung des Belvederes (Belvedere, Wien, Abb. 1), integriert ist. Der Meister von Frankfurt hingegen hat das Porträt des Kaisers in eine Epiphanie eingebunden (Staatsgalerie, Stuttgart; siehe E. Buchner, op. cit., S. 116, Abb. 28). Zweifellos handelt es sich bei dem vorliegenden Gemälde um die vollendetste Fassung, die aus dem Umkreis von Künstlern wie beispielsweise des Meisters der Habsburger stammen könnte. Es lässt sich unmöglich feststellen, ob sie die ursprüngliche Vorlage oder die gelungenste Wiederholung eines früheren und heute verlorenen Prototyps ist. Das verschlungene Monogramm auf der Rückseite der Tafel könnte auf einen Auftrag des Kaiserhauses hinweisen, zumal es den Gedankenspielereien ähnelt, die nach Friedrichs langer Regierungszeit stark in Mode waren. Friedrichs berühmte Markenzeichen – seine einst geheimnisumwobene Devise „AEIOU“ und sein eigenes kunstvolles Monogramm, das jenem auf der Rückseite des vorliegenden Gemäldes sehr nahesteht – sind in Verbindung mit einem dem humanistischen Ideal der Renaissance folgenden Gelehrtentum zu lesen.

Friedrich war der vorletzte Kaiser, der vom Papst gekrönt wurde, und der letzte, bei dem dies in Rom geschah. Als erster Habsburger Kaiser war er auch der Erste, der Wien zu seiner Residenz wählte. Er ist das seltene Beispiel eines Monarchen, der gewollt auf seine Macht verzichtete. Drei Jahre vor seinem Tod trat er zurück, um seinen persönlichen intellektuellen Passionen nachzugehen. Zum Zeitpunkt seines Todes hatte er bereits zehn Jahre gemeinsam mit seinem Sohn regiert. Als ihm sein Sohn Maximilian I. 1493 nachfolgte, war Friedrich der am längsten regierende deutsche Monarch, der seinem Herrschaftsgebiet über 53 Jahre vorgestanden hatte. Während seiner Regierungszeit konzentrierte sich Friedrich eher auf die Zusammenführung der habsburgischen Erbländer Österreichs als auf Reichsangelegenheiten. Nichtsdestotrotz legte er durch seinen dynastischen Anspruch auf Ungarn und das burgundische Erbe den Grundstein für das künftige Habsburgerreich.